Der Öko-Dandy, der Künder eines grünen Hedonismus, der Apostel des nachhaltigen Vergnügens, der Herold artenreicher Lustbarkeiten hat sein Wissen, Können und all seine Erfahrung zusammengepackt und in einem Handbuch zur lustvollen Lebensgestaltung vereint. Dies ist die Eudämonologie unserer Tage, eine Anleitung zur Lebenskunst, wie sie seit Epikur, Seneca und zuletzt in Schopenhauers "Aphorismen zur Lebensweisheit" nicht mehr auf uns gekommen ist. Getragen von einem hochhumanen Zynismus und aufgeklärten Pessimismus, zeigt uns der Radar-Denker, wie wir der unschönen Welt begegnen, in ihr leben und sie retten können. Ein Förderer des Liebesleben in allen Spielformen, gibt auch Anleitungen zur Geniewerdung für alle. Ein üppiges Lustbrevier von enzyklopädischer Vielfalt zum leben-, lieben- und sterbenlernen.
Lachen oder in Deckung gehen, das sind für Rezensent Ulrich Stock die einzigen Möglichkeiten, angemessen mit diesem Buch umzugehen, das oberflächlich gesehen sehr ratgeberhaft, bei näherer Betrachtung aber eher epileptisch auf ihn wirkt. Es geht nach Ansicht des Rezensenten um die Grundsatzfrage: Was kann man tun? Allerdings scheint den Handlungsanregung zu den diversen Variationen dieser Fragestellung nicht immer einfach zu folgen zu sein, wie den Ausführungen des meist sehr amüsierten, mitunter aber auch leicht überforderten Rezensenten zu entnehmen ist.
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