Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wilhelm Nölling

Wie viele Anker braucht der Mensch?

Dokumentation meiner Entwicklung

Cover: Wie viele Anker braucht der Mensch?

Klaus Schümann Verlag, Hamburg 2007
ISBN-10 3981153006
ISBN-13 9783981153002
Kartoniert, 1088 Seiten, 49,90 EUR

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Klappentext

Dreibändige Autobiografie mit einem Nachwort von Hennig Voscherau. Die Lebensgeschichte eines Aufsteigers und Politikers der Nachkriegszeit. Das Werk enthält über 250 Fotos aus Nöllings privatem Lebensbereich, vor allem aber aus seinem öffentlichen Leben in den Jahren ab 1966, zudem eine Anzahl von Statistiken, Grafiken, Karikaturen sowie handschriftliche Aufzeichnungen und Kopien von Briefen, zum Beispiel von Willy Brandt, Helmut Schmidt, Herbert Wehner, Klaus von Dohnanyi, Ortwin Runde, Ole von Beust.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.2008

Für Rainer Hering stecken die Früchte der dreibändigen Lebenserinnerungen des Hamburger Senators und Präsidenten der Landeszentralbank, Wilhelm Nölling, im Detail. Hering schlägt vor, das Buch selektiv zu lesen und keinen spannenden Roman zu erwarten. Stattdessen entdeckt er in dem über einen Zeitraum von zwanzig Jahren verfassten Rückblick eines politisch Unbequemen Reflexionen über Werteorientierungen, eine Fundgrube für die deutsche Mentalitäts- und Bildungsgeschichte sowie Einblicke in die Arbeitswelt eines Politikers und einen Exkurs zum Notenbankwesen, alles geordnet durch jede Menge Unterpunkte und Zwischenüberschriften. Für Hering ergibt das auch ein regelrechtes Lehrbuch über den Aufstieg aus einfachen Verhältnissen durch Bildung.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren