Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Yissakhar Ben-Yaacov

Leben für Israel

Erinnerungen eines Diplomaten

Cover: Leben für Israel

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2007
ISBN-10 3455500412
ISBN-13 9783455500417
Gebunden, 330 Seiten, 22,00 EUR

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Klappentext

Von Hamburg nach Jerusalem und um die Welt: ein bewegtes Leben im Dienst für das Gelobte Land. Ein israelischer Diplomat der ersten Stunde tritt an die Öffentlichkeit. Der in Deutschland geborene Yissakhar Ben-Yaacov vertrat sein Land als Generalkonsul und Botschafter auf fast allen Kontinenten. Und als politischer Sonderberater von Jerusalems Bürgermeister Teddy Kollek wirkte er zugunsten aller Bürger der Stadt nach deren Wiedervereinigung. Hamburg 1933: Mit seinen Eltern verlässt der elfjährige Yissakhar seine geliebte Stadt. Die orthodoxe Familie bricht auf nach Palästina, um dem drohenden Unheil zu entfliehen. Kein Grund zur Freude, doch dem gelehrigen Schüler gelingt es rasch, sich in die neue Umgebung einzufinden. Nach mehreren Stationen als Mitglied verschiedener Institutionen tritt er 1948 mit der Gründung des Staates Israel in den Auswärtigen Dienst ein. Stets bemüht um eine Aussöhnung mit Deutschland und die friedliche Beilegung des Nahostkonflikts, blickt der "Dolmetscher Israels" auf sein langes und ereignisreiches Leben zurück.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.09.2008

Mit Faszination hat Rezensent Wolfgang Günter Lerch die Autobiografie des israelischen Diplomaten Yisskhar Ben-Yaacov gelesen. Der Rezensent skizziert in groben Zügen die Lebensstationen Ben-Yaacovs von der Flucht der Familie aus Hamburg nach Palästina 1933, die Diplomatentätigkeit in Deutschland, als Mitarbeiter des Außenministeriums in afrikanischen Staaten, als Konsul in Philadelphia bis zu Botschafterdiensten in Lagos, Wien und Canberra. Besonders gefesselt hat den Rezensenten die Perspektive eines "typischen 'Jeckes'" im noch jungen und in Konflikte verwickelten Staat Israel.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren