Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hans Albert, Paul Feyerabend

Paul Feyerabend / Hans Albert: Briefwechsel 1 (1958-1971)

Cover: Paul Feyerabend / Hans Albert: Briefwechsel 1 (1958-1971)

Kitab Verlag, Klagenfurt - Wien 2008
ISBN-10 390258517X
ISBN-13 9783902585172
Kartoniert, 310 Seiten, 18,00 EUR

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Klappentext

Herausgegeben von Wilhelm Baum. Der Briefwechsel zwischen den Philosophen Paul Feyerabend (1924 - 1993) und Hans Albert (geb. 1921), die beide dem "Kritischen Rationalismus" zuzurechnen sind, überrascht durch seine Offenheit. Hier diskutieren der in Berkeley und Zürich lehrende, aus Wien stammende Skeptiker und "anarchistische" Methodenpluralist und der wichtigste deutsche Vertreter der von Karl R. Popper ausgehenden Logik und Sozialphilosophie nicht nur ihre wissenschaftstheoretischen Projekte und ihr Verhältnis zu Popper - die in charakterlicher und fachlicher Hinsicht sehr verschiedenartigen Denker äußern sich auch sehr freizügig zu Themen des akademischen Lebens, der 68er Bewegung und zu Fragen des Privatlebens. Die Briefe aus den Jahren 1966 bis 1971 kommentieren die Ereignisse der Studentenrevolte, der Arbeiten Feyerabends an seinem Hauptwerk "Wider den Methodenzwang". Sie ermöglichen einen kritischen und amüsanten Rückblick auf einen entscheidenden Paradigmenwechsel in der Wissenschaftstheorie.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 17.09.2008

Publizist und Philosoph Willy Hochkeppel hat den Briefwechsel von Paul Feyerabend und Hans Albert zwischen den "aufgeregten und aufregenden" Jahren 1958-1971 mit Vergnügen und Interesse gelesen. Aufs Schönste dokumentiert dieser Korrespondenzband laut Rezensent nicht nur die charakterlichen und intellektuellen Unterschiede der beiden befreundeten Philosophen. Er gibt auch einen Eindruck von den höchst unterschiedlichen Inhalten und Steckenpferden, mit denen sich der sprunghafte Feyerabend beschäftigte, vom Katholizismus über Wrestling bis zu eigenen Übungen in Keilschrift, wie der Rezensent verrät. Und bemerkenswert erscheint es Hochkeppel zudem, dass auch die immer weiter auseinander gehenden intellektuellen Positionen der Briefpartner ihrer Freundschaft keinen Abbruch taten. Der Rezensent würdigt gebührend die verlegerische Risikobereitschaft Wilhelm Baums, die diesen Band überhaupt möglich gemacht hat, seine Fähigkeiten als Herausgeber dagegen überzeugen ihn weniger.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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