Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Thomas Mohr. Was ist dran am Buch der Bücher? A. J. Jacobs hat sich entschlossen, der Bibel in einem Selbstversuch auf den Grund zu gehen. Ein Jahr lang will er die biblischen Gesetze so getreu wie möglich befolgen. Er lässt sich einen Bart wachsen, begrüßt den Beginn eines neuen Monats mit einer Widderhorn-Fanfare und versucht, im Central Park Ehebrecher mit Kieseln zu steinigen. Seine Frau Julie ist keineswegs begeistert, aber Jacobs lässt sich nicht beirren. Er trifft fundamentalistische Christen, tanzt mit chassidischen Juden und reist nach Israel. Die letzten Monate sind dem Neuen Testament gewidmet. Trotz vieler merkwürdiger Begegnungen und scheinbar absurder Gesetze versteht A.J. Jacobs allmählich, welcher Sinn hinter dem Buch der Bücher steht. Am Ende des biblischen Jahres ist er zwar nicht gläubig, aber auf jeden Fall klüger: Er ist ein toleranterer Mensch geworden, der sich und anderen mehr Respekt entgegenbringt.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.09.2008
Johan Schloemann preist A J. Jacobs' Erlebnisbericht über ein Jahr seines Lebens, in dem er versucht hat, sich streng nach sämtlichen Regeln der Bibel zu richten, als echtes Lesevergnügen, das ihn zugleich aber durch seine Toleranz, seine allgemeine "Menschenfreundlichkeit" und seine Unvoreingenommenheit begeistert. Der amerikanische Journalist und Schriftsteller, der offenbar ein Faible für existentielle Projekte hat - davor las er sich durch sämtliche Bände der "Encyclopedia Britannica", eine Erfahrung, die er im Buch "Britannica und ich" festgehalten hat - sei ein "liberaler Großstadt-Agnostiker" jüdischer Herkunft, teilt der Rezensent mit. Vielleicht gelingt es ihm gerade deshalb, so unbefangen und neugierig an sein Projekt heranzugehen, mutmaßt Schloemann, dem besonders gefällt, dass Jacobs das bibeltreue Leben nicht lächerlich zu machen sucht, sondern mit dem "direkten Zugriff des Zweiflers" auch zu bedenken gibt, dass viele Fundamentalisten, die sich auf den Wortlaut der Bibel berufen, sich letztlich auch nur die Regeln herausziehen, die ihnen passen. Denn wirklich alle 700 Regeln der Bibel gleichzeitig einzuhalten ist kaum praktizierbar, ist Schloemann nach der Lektüre klar.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








