Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Ulrich Johannes Schneider

Der französische Hegel

Cover: Der französische Hegel

Akademie Verlag, Berlin 2007
ISBN-10 3050041951
ISBN-13 9783050041957
Gebunden, 251 Seiten, 49,80 EUR

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Klappentext

Hegel war in Frankreich von Anfang an einer eigenwilligen Rezeption ausgesetzt. Von Cousin bis Kojeve und darüber hinaus fanden starke Interpretationen statt, die im vorliegenden Band nachgezeichnet werden. Die Stationen der Präsenz Hegelschen Denkens in Frankreich werden von namhaften Hegelforschern und Kennern der Rezeption zu einem abwechslungsreichen Bild verdichtet. Dabei geht es nicht so sehr um die Hegelsche Lehre, als vielmehr um das zündende bzw. provokatorische Moment seines Denkens, das nicht nur thematisiert wird, wo es auf fruchtbaren Boden fällt, sondern auch da, wo man es gewissermaßen abwehrt. Beleuchtet wird in diesem Band die französische Hegel-Rezeption u. a. von Louis Althusser, Maurice Blanchot, Victor Cousin, Gilles Deleuze, Jacques Derrida, Jacques d'Hondt, Michel Foucault, Jean Hyppolite, Luce Irigaray, Alexandre Kojeve, Jean-Luc Nancy, Jean Wahl und Eric Weil.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 24.06.2008

Lesenswert scheint Rezensent Stefan Dornuf diese von Ulrich Johannes Schneider herausgegebene Aufsatzsammlung über die Hegel-Rezeption in Frankreich. Er skizziert die Spuren des Philosophen, denen sich die Beiträge eingehend und detailgenau widmen. Besonders geht er auf die Bedeutung Alexandre Kojeves ein, dessen Hegel-Interpretation von größtem Einfluss war, nennt aber auch jede Menge andere Denker, die an Hegel anknüpften. Etwas bedauerlich findet er allerdings das Fehlen einer Parallelisierung zur gleichzeitigen deutschen Hegel-Aneignung. Zudem vermisst er die marxistische Hegel-Interpretation, etwa von Henri Lefebvre, Lucien Goldmann und Roger Garaudy. Demgegenüber hebt er hervor, dass Band den Dekonstruktivisten viel Platz einräumt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren