Herausgegeben von der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus. Bearbeitet von Ernst Wolfgang Becker. Der vorliegende Band umfasst 220 ausgewählte und weitgehend noch unpublizierte Briefe von Theodor Heuss aus dem Zeitraum von 1945-1949, in denen sich seine aufregende Biographie und die dramatischen Zeitläufte bis zu seiner Wahl zum ersten Bundespräsidenten im September 1949 spiegeln. Sie sind das außergewöhnliche Zeugnis eines virtuosen Briefschreibers, der mit zahlreichen Zeitgenossen korrespondierte: mit Politikern, Publizisten, Schriftstellern, Künstlern, Familienmitgliedern und Freunden im In- und Ausland.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.05.2008
Rudolf Morsey begrüßt diesen ersten Band mit Briefen des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss aus den Jahren 1945 bis 1949, dem sieben weitere Bände für die Jahre 1892 bis 1963 folgen sollen. Die 220 Briefe vermitteln für ihn einen guten Einblick in die Themen, mit denen sich der Politiker und Publizist beschäftigte. Der Titel der Ausgabe, "Erzieher zur Demokratie", scheint ihm in diesem Zusammenhang allerdings recht einseitig, weil er viele Themen ausklammert. Morsey rekapituliert die wichtigsten Stationen von Heuss' Leben zwischen 1945 und 1945. Die Briefe schätzt er als "farbig und variationsreich" formuliert. Lobend äußert er sich zudem über die Edition, die "zuverlässige" Kommentierung und die "übersichtlichen" Register.
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