Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Rolf Steininger (Hrsg.)

Der Kampf um Palästina 1924-1939

Berichte der deutschen Generalkonsuln in Jerusalem

Cover: Der Kampf um Palästina 1924-1939

Olzog Verlag, München 2007
ISBN-10 3789268135
ISBN-13 9783789268137
Gebunden, 533 Seiten, 49,00 EUR

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Klappentext

Mit 137 Dokumenten und 151 Fotos. Wer mit deutschem Gruß "Heil Hitler" rief, hatte in Palästina in den dreißiger Jahren während des arabischen Aufstandes gute Karten. Hitler war populär bei den Arabern. Die britische Politik war dort in eine Sackgasse geraten. In den hier erstmals abgedruckten 137 Dokumenten beschreiben die deutschen Generalkonsuln in Jerusalem eindrucksvoll den Krisenherd Palästina, so wie sie ihn gesehen und analysiert haben. Etwas Ähnliches ist in deutscher Sprache nicht vorhanden. Dabei geht es in erster Linie um das Verhältnis Araber-Juden-britische Mandatsverwaltung, ein wichtiger Teil der langen Vorgeschichte des Staates Israel. Ergänzt wird der Band um 151 außergewöhnliche Bilder, die einen Eindruck von den Verhältnissen in Palästina während der britischen Mandatszeit vermitteln.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.05.2008

Den mit Rolf Steiningers Band eröffneten Blick auf die Vorgeschichte der Teilung Palästinas findet Rezensent Gottfried Niedhart beachtenswert. Interessiert liest er die im Band enthaltenen Berichte deutscher Generalskonsuln aus dem Palästina der Zwischenkriegszeit. Niedhart erfährt über die zwischen den Anliegen der Araber und den Bedürfnissen der einwandernden Juden vermittelnde Politik der britischen Mandatsmacht. Nicht ohne Reiz erscheint Niedhart das zugrundeliegende Quellenmaterial, eine kritische Kommentierung hätte diesen Lektüreeindruck allerdings noch gesteigert, wie er anmerkt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren