Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Robert Littell

Die Söhne Abrahams

Cover: Die Söhne Abrahams

Scherz Verlag, München 2008
ISBN-10 3502101795
ISBN-13 9783502101796
Gebunden, 348 Seiten, 17,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Der bekannte ultraorthodoxe Rabbi Isaac Apfulbaum wird entführt. Der Täter: Dr. al-Shaath, ein Führer der Hamas. Er verlangt von Israel die Freilassung aller politischen Gefangenen und will so eine Friedenslösung zwischen Israel und Palästina verhindern. Der Mossad holt seinen Agenten Elihu aus dem Ruhestand und beauftragt ihn, den Rabbi zu befreien. Doch unterdessen entdecken Geisel und Geiselnehmer immer mehr Gemeinsamkeiten. Und noch während Elihu sich auf einen Befreiungsschlag vorbereitet, rückt plötzlich eine ganz andere Lösung ins Blickfeld ...

Rezension Perlentaucher

Den Nahost-Konflikt als Teufelskreis zu bezeichnen, in dem eine Bluttat die nächste hervorbringt, liegt nahe. Bezwingend ist aber die Genauigkeit, mit der Littell die daran beteiligten Rationalitäten vorführt. Und noch viel schlüssiger ist es, wie er in der Konfrontation der Extremisten auf beiden Seiten die Rationalität des Terrorismus als den Wahnsinn einer Vernunft beschreibt, der für ihre Zwecke jedes Mittel recht ist.

Lesen Sie mehr von Ekkehard Knörer in 'Mord und Ratschlag'

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren