Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Robert Littell
Die Söhne Abrahams
Klappentext
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Der bekannte ultraorthodoxe Rabbi Isaac Apfulbaum wird entführt. Der Täter: Dr. al-Shaath, ein Führer der Hamas. Er verlangt von Israel die Freilassung aller politischen Gefangenen und will so eine Friedenslösung zwischen Israel und Palästina verhindern. Der Mossad holt seinen Agenten Elihu aus dem Ruhestand und beauftragt ihn, den Rabbi zu befreien. Doch unterdessen entdecken Geisel und Geiselnehmer immer mehr Gemeinsamkeiten. Und noch während Elihu sich auf einen Befreiungsschlag vorbereitet, rückt plötzlich eine ganz andere Lösung ins Blickfeld ...
Rezension Perlentaucher
Den Nahost-Konflikt als Teufelskreis zu bezeichnen, in dem eine Bluttat die nächste hervorbringt, liegt nahe. Bezwingend ist aber die Genauigkeit, mit der Littell die daran beteiligten Rationalitäten vorführt. Und noch viel schlüssiger ist es, wie er in der Konfrontation der Extremisten auf beiden Seiten die Rationalität des Terrorismus als den Wahnsinn einer Vernunft beschreibt, der für ihre Zwecke jedes Mittel recht ist.
Lesen Sie mehr von Ekkehard Knörer in 'Mord und Ratschlag'
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Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
Aus dem Isländischen von Benedikt Grabinski. Eine isländische Kindheitsgeschichte, die am Ende des Zweiten ...
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








