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zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 15.10 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Steffen Möller

Viva Polonia

Als deutscher Gastarbeiter in Polen

Cover: Viva Polonia

Scherz Verlag, Frankfurt am Main 2008
ISBN-10 3502151555
ISBN-13 9783502151555
Broschiert, 368 Seiten, 14,90 EUR

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Klappentext

Steffen Möller lebt seit 1994 freiwillig in Polen und ist mittlerweile zum zweitbekanntesten Deutschen avanciert - gleich nach dem Papst! Den preisgekrönten Kabarettisten kennt heute fast jeder Pole: Entweder als unglücklich verliebten Stefan Müller aus der Erfolgsserie "L wie Liebe" und aus der wöchentlichen Comedy-Show "Europa da sie lubic" ("Europa lässt sich mögen"). In über fünfzig Schlagworten, von Aberglaube und Anarchie bis zu Verschwörungstheorien und Warschauer U-Bahn versucht er, dem Geheimnis der polnischen Mentalität auf die Spur zu kommen. Außerdem nennt er die fünfzehn wichtigsten Sehenswürdigkeiten Polens und verrät einige polnische Wörter, die man nicht ins Deutsche übersetzen kann. Unentbehrlich für jede deutsch-polnische Ehe dürfte seine Liste des polnischen Hochzeits-Aberglaubens sein, während die Liebhaber des politischen Dialogs nicht mehr auskommen werden ohne Möllers sieben Regeln für eine deutsch-polnische Podiumsdiskussion.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.04.2008

Für den Rezensenten Thomas Urban ist es vor allem die stärker werdende Ähnlichkeit zwischen Polen und Deutschland, die ein aktuelles Buch über unseren Nachbarn erklären sollte. Die "Bildschirmberühmtheit" Steffen Möller hingegen verliert sich zu sehr in der Schilderung eines klischeesatten Polens, das zwar sympathisch ist - aber wohl kaum den Neuerungsbemühungen des jüngeren Polens Rechnung trägt, wie der rezensent moniert. Gerade die Mann-Frau-Klischees des studierten Philo- und Theologen stören Urban an diesem als Nachschlagewerk konzipierten Buch. Als oft nicht ganz fundierter Erfahrungsbericht ist das Buch in den Augen des Rezensenten zwar unterhaltsam, aber auch zu gefällig.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2008

Ganz angetan zeigt sich Rezensent Jörg Thomann von Steffen Möllers Buch "Viva Polonia", das jenseits der Oder ein Bestseller war und nun auch auf Deutsch vorliegt. Wie er berichtet, lebt der Autor seit 1994 in Polen und hat es dort als Schauspieler und Comedian zu enormer Popularität gebracht hat. Thoman attestiert Möller eine von Sympathie geleitete, kluge, amüsante und anekdotenreiche Annäherung an unsere polnischen Nachbarn und ihre Mentalität. Zwar kann er die Polen-Begeisterung des Autors nicht in allen Punkten teilen. Auch kommen die Deutschen in den Augen des Rezensenten ein wenig schlecht weg. Aber im Dienste der Völkerverständigung scheint ihm dies dann doch verzeihlich, zumal er die Lektüre des Buchs über weite Strecken höchst unterhaltsam findet.

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10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

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