Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Unermüdlich setzt sich Rebiya Kadeer für die Rechte ihrer Landsleute ein, die im Nordwesten Chinas von Peking friedlich ihre religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Grundrechte einfordern. Doch das Regime kennt kein Erbarmen: Gegner werden gnadenlos verfolgt, gefoltert, getötet. Nachdem sich Menschenrechtsorganisationen aus der ganzen Welt für ihre Freilassung aus dem Gefängnis eingesetzt haben, lebt Rebiya Kadeer seit 2005 mit ihrem Mann in den USA. Fünf ihrer elf Kinder sind jedoch noch in China und werden als politisches Pfand für jede noch so kleine Äußerung ihrer Mutter bestraft. Vor diesem Hintergrund bekommt ihr Entschluss, zusammen mit Alexandra Cavelius ihre dramatische Lebensgeschichte zu veröffentlichen, enorme politische Sprengkraft und Brisanz.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 26.02.2008
Überaus beeindruckt ist Udo Scheer von diesem Buch über Rebiya Kadeer, eine der bekanntesten Menschenrechtlerinnen Chinas. Ihre Lebensgeschichte, die Kadeer der Autorin Alexandra Cavelius erzählt, hat ihn ebenso gefesselt wie berührt. Er würdigt ihren mutigen Kampf für die Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit in China, für den die zeitweilige Abgeordnete und elffache Mutter mit über fünf Jahren Zuchthaus bezahlen musste, bis sie in die USA emigrieren konnte, wo sie in Washington nur knapp einem Mordanschlag entging. Ihre Schilderungen führen für Scheer auch vor Augen, wie wirtschaftliche Öffnung und Unterdrückung der Demokratiebewegung in China zusammen gehen. Sein Resümee: ein instruktiver Blick auf das "andere Gesicht des boomenden Reichs der Mitte".
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








