Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Französischen von Brigitte Große. Wer ist die Frau, die zum Sterben nach Afrika zurückgekommen ist? Man weiß nichts von ihr. Ihre treuesten Begleiter, einige Habseligkeiten, drohen in Kürze in alle Winde zerstreut zu werden. Doch vor der Erbteilung bleiben den Möbeln noch sechs Nächte und fünf Tage, um einander die abenteuerliche Geschichte ihrer Besitzerin zu erzählen...
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 31.01.2008
Sehr eingenommen ist Heinz Hug für Fatou Diomes Roman über eine junge Afrikanerin, die in Frankreich als Prostituierte arbeitet, eine unheilbare Krankheit bekommt und zum Sterben nach Afrika zurückkehrt. Dass die Autorin die Habseligkeiten der Frau, einige Möbel und andere Gegenstände, als Erzähler antreten und ihr bewegtes Leben erzählen lässt, mag ungewöhlich erscheinen, wirkt auf Hug allerdings nicht seltsam. Die als Persönlichkeiten mit Wertvorstellungen gezeichneten Gegenstände, bereichern für ihn durch ihre Diskussionen über die Menschen und ihre Eigenheiten, ihre Kritik an unzeitgemäßen afrikanischen Traditionen vielmehr den Roman. Sie bringen seines Erachtens zudem einen Humor hinein, der eine "Balance zwischen Trauer und Heiterkeit" schaffe. Hug schätzt das Buch als ebenso gelungen wie Diomes ersten Roman, wobei dessen "schrille Töne" im vorliegenden Werk fehlen. Im Unterschied zum ersten Roman konstatiert er hier außerdem eine stärkere Präsenz "afrikanischer Oralität" als "Modell des Erzählens", was für ihn sowohl an den zahlreichen Sprichwörtern und Redensarten, Anekdoten und Sprachbildern als auch am Rhythmus und die Musikalität der Sprache erweist.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








