Adriano Sack, Experte für Stilfragen, über die Kommegleich-SMS und die neue Unpünktlichkeit, über Schönschreiben und den Füller als Statussymbol, den Wert eines analogen Freundeskreises und Flirten im Internet. Sowie über alle anderen Benimmfragen fürs digitale Zeitalter.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.01.2008
Recht positiv hat Melanie Mühl diesen Knigge für das digitale Zeitalter von Adriano Sack aufgenommen. Einen "klassischen" Benimmführer sieht sie darin gleichwohl nicht, vielmehr den Versuch, "eher beiläufig" ein "Sittenbild der web-2.0-Gesellschaft" zu zeichnen. Das ist dem Autor in ihren Augen auch weitgehend gelungen. Sie bescheinigt ihm eine ganze Reihe von sehr treffenden Beobachtungen zu den elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten, auch wenn sie nicht immer einer Meinung mit dem Autor ist. Besonders widerspricht sie Sacks Ansicht, die Möglichkeit, das Handy einfach auszuschalten, sei ein Mythos. Außerdem hält sie dem Autor vor, er neige bisweilen zu Verallgemeinerungen über "den Menschen", der durch Handy, Internet und Blackberry angeblich zunehmend verrohe.
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