Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Daniel Silva

Der Schläfer

Thriller

Cover: Der Schläfer

Piper Verlag, München 2007
ISBN-10 3492048765
ISBN-13 9783492048767
Gebunden, 416 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Wulf Bergner. Der Anschlag auf die israelische Botschaft in Rom ist präzise und brutal. Schon bald sind die Selbstmordattentäter identifiziert. Aber wer ist der Kopf dieses kaltblütigen Unternehmens? Bei seinen riskanten Nachforschungen kommt der israelische Geheimagent Gabriel Allon einem Mythos auf die Spur: dem untergetauchten Chaled al-Chalifa, Sohn und Enkel berüchtigter palästinensischer Freiheitskämpfer. Allon entdeckt, dass der Topterrorist einen noch viel verheerenderen Coup plant und das Leben Hunderter Unschuldiger in Gefahr ist. Doch er kann ihn nur aufhalten, indem er sich in seine Hände begibt. Denn längst ist er selbst im Visier al-Chalifas, der dadurch die Spielregeln vorgibt und nun einen erpresserischen Trumpf in der Hand hat ?

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 27.12.2007

Selten widmet die NZZ der Besprechung eines Thrillers so großen Platz. Rezensent Rainer Moritz gelingt es in spannender Skizzierung des Inhalts aber auch spielend, die Faszination dieses Geheimdienstthrillers um einen israelischen Geheimdienstagenten, der sich eigentlich aus dem Geschäft zurückgezogen hat, und einem extremistischen Ziehsohn Yassir Arafats deutlich zu machen. Was Moritz überzeugt, ist die Vermischung privater und politischer Motive in diesem Thriller, die letztlich vielleicht auch zu einem Bild des unauflöslichen Bruderzwistes im Nahen Osten wird. Auch gefällt ihm, dass Silvas Figur Gabriel Allon ein Leben jenseits von Geheimdienst und Terrorbekämpfung hat. Eines stört den Rezensenten am Ende aber doch - nämlich eine gewisse politologisch-didaktische Tendenz, die den Erzählfluss am Ende des Buchs ins Stocken bringt. Seine Kritik ist dennoch eine Empfehlung: Moritz erwähnt, dass dieser Allon-Roman einer in einer Reihe von inzwischen sieben ist, und er scheint sie alle gelesen zu haben.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren