Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Peter Durucz
Ungarn in der auswärtigen Politik des Dritten Reiches 1942-1945
Klappentext
Durucz beschäftigt sich mit der Veränderung der ungarisch-deutschen Interessengemeinschaft hin zu einer einseitigen Bündnispolitik der NS-Regierung. Dabei widmet er sich der letzten Phase (1942-1945) dieser Entwicklung. Das Werk zeichnet den Weg Ungarns von seinem Plan, wieder zur regionalen Hegemonialmacht aufzusteigen, über die wirtschaftliche Ausbeutung durch Deutschland und den Verlust der Souveränität bis zum Untergang nach. Letzterer wird durch die Darstellung des Handlungsspielraumes von Regierung, Kirche und Besatzungskräften vor dem Hintergrund der Deportation der ungarischen Juden erläutert. Durucz erschließt unter Berücksichtigung sowohl deutscher als auch ungarischer Quellen neue Zusammenhänge in den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen der beiden Länder. Es gelingt, die innerungarischen Vorgänge und auch die jeweiligen Strategien, die beide Staaten in Bezug auf die Gegenseite verfolgten, deutlich herauszuarbeiten.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.12.2007
Rainer F. Schmidt begrüßt Peter Durucz' Untersuchung der Beziehungen zwischen Hitlers Deutschland und Horthys Ungarn von 1942 bis 1945. Er bescheinigt dem Autor, mit seiner Arbeit eine Forschungslücke geschlossen zu haben. Eingehend führt Durucz für ihn vor Augen, wie aus dem ehemaligen Verbündeten Ungarn ein Okkupation- und Ausbeutungsobjekt wurde, aus dem die Deutschen herauspressten, was nur ging. Lobend hebt Schmidt die akribischen Recherchen in deutschen und ungarischen Archiven sowie die genaue Darstellung hervor, während er den Stil des Autors als "ungelenk" kritisiert.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








