Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Herausgegeben von Kurt Jauslin, Stephan Landshuter und Wolfgang Rasch. 3 Bände mit CD-ROM.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 01.11.2007
Lohnt es, sich durch die 3000 Seiten von Karl Gutzkows 1862 fertig gestellten Roman "Der Zauberer von Rom" zu arbeiten, fragt Jan Süselbeck in seiner umfassenden Kritik rhetorisch und bejaht mit Emphase und Überzeugung. Nachdrücklich lobt der Rezensent die Anstrengungen des Oktober Verlags, der seit 2000 das Gesamtwerk Gutzkows sowohl in Buchform als auch digitalisiert publiziert. Den vorliegenden Roman hält der Rezensent für eines der beiden besten Bücher des Autors und er kann sich der Einschätzung von Gutzkows Wiederentdecker Arno Schmidt von 1965, "Der Zauberer von Rom" sei die beste Darstellung des Katholizismus, nur anschließen. Gutzkow erzählt in seinem vielstimmigen Buch von religiösen Eiferern, von einem deutschen Papst, der am Ende in Rom eine Reform anstößt, er beschreibt psychologisch verblüffend genau (und 40 Jahre vor Freud) paranoiden Wahn und neurotische Störungen, konstatiert Süselbeck beeindruckt. Schon die Schilderung der Misshandlungsgeschichte der aus einem Dorf stammenden 13-jährigen Lucinde zu Anfang des Buches erringt durch ihren beklemmenden Realismus höchstes Lob des Rezensenten. Solche Szenen, sowie schonungslose Darstellungen von Alkoholismus und sexuellen Obsessionen hätten Gutzkow allerdings schwere Angriffe durch den damaligen Literaturpapst Gustav Freytag eingetragen, die ihm die langjährige Arbeit des nach und nach erscheinenden Werkes sehr erschwert hätten, informiert Süselbeck.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







