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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 11.38 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Robert Merle

Die Rosen des Lebens

Roman

Cover: Die Rosen des Lebens

Aufbau Verlag, Berlin 2000
ISBN-10 3351023839
ISBN-13 9783351023836
Gebunden, 395 Seiten, 20,40 EUR

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Klappentext

"Jetzt bin ich König", sagt der sechzehnjährige Ludwig nach gelungenem Staatsstreich, als der Schurke Concini, der mächtige Günstling seiner Mutter Maria von Medici, erschossen auf der Brücke zum Louvre liegt. Die Mutter schickt er in die Verbannung nach Blois, seine Mitverschwörer zeichnet er aus. Seinen Kammerherrn - den Erzähler - Pierre-Emmanuel de Siorac macht er zum Grafen und Grundbesitzer. Aber ein Problem beschäftigt den Hof: der König hat seine Ehe mit Anna von Österreich noch immer nicht "vollzogen". Ganz im Gegensatz zu seinem leidenschaftlichen Vater Henri IV fürchtet er sich vor dem weiblichen Geschlecht, und der Schwarm der über hundert schwatzenden, kichernden spanischen Hofdamen seiner jungen Gemahlin ist ihm ein Gräuel. Dennoch entschließt er sich, der Hochzeitsnacht seiner Schwester beizuwohnen, um sich zunächst einmal über das Prozedere seiner Zeugungspflichten klar zu werden. Doch Ludwig will den Franzosen auch ein guter König und ein starker Herrscher sein. Sieben Jahre schwerer innerer Kämpfe gegen die ewig opponierenden Prinzen, gegen die weiterhin intrigierende Mutter hat er zu bestehen, bis er sich 1623 endlich entschließt, den genialen Richelieu in seinen Ministerrat zu berufen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.08.2000

Andreas Kilb mag sich der Sinn dieses Buchs nicht so recht erschließen. Denn wer an historischen Fakten interessiert ist, wird seiner Ansicht nach eher einen Blick in ein Lexikon werfen. Und wer Unterhaltung sucht, ist bei "Dumas pére oder Heinrich Mann" besser aufgehoben, findet er. Darüber hinaus mutet ihm seltsam an, dass Siorac, der Erzähler im Roman, wie ein Zuschauer wirkt und in seinem "Kaminzimmer" bleibt, während Frankreich eine Zeit der Wirren und Intrigen durchmacht. Kilb kann das Buch nur aus einem einzigen Grund empfehlen: "Über Wochen half es ihm zuverlässig in den Schlaf".

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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