Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Aus dem Schwedischen von Verena Reichel. Mit einem Nachwort von Henning Mankell. Drei Tagebücher: Ingmar Bergman und seine Tochter Maria von Rosen haben erst lange nach dem Tod Ingrid Bergmans beschlossen, die Tagebücher, die sie während ihrer Krebserkrankung geführt haben, zu veröffentlichen. Die Bücher erzählen auf ganz unterschiedliche Weise, wie jeder lernen musste, mit dem nahenden Tod umzugehen. So brechen alte Konflikte zwischen Tochter und Vater auf, die Gefühle schwanken zwischen Trauer, Wut, Liebe und Zorn über die eigene Unzulänglichkeit. Es sind Tagebücher von beeindruckender Authenzität und menschlicher Größe.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.10.2007
Diese Chronik des Todes von Ingrid Bergman, die sich aus den Tagebüchern ihres Mannes Ingmar Bergman, ihres eigenen und dem der gemeinsamen Tochter Maria von Rosen zusammenfügt, hat Gerhard R. Koch zutiefst berührt, vielleicht gerade deshalb, weil das Buch nicht Literatur, sondern Teil der Trauerarbeit sein will. Während es die Banalitäten des Alltags und den Verfall des Körpers in der tödlichen Krankheit, den dramatischen Wechsel von optimistischem Hoffen und Einsicht in das Ende festhält, scheint in den drei Tagebüchern auch das vielschichtige Beziehungsgeflecht der Tagebuchschreiber auf, teilt der Rezensent mit. Gleichzeitig spiegele sich in der komplexen Beziehung zwischen Tochter und Mutter und im Sterben Ingrid Bergmans auch das filmerische Werk ihres Mannes, so Koch, der hier Leben und Film sich seltsam berührend sieht. Dass die Aufzeichnungen so gut wie gar nicht für die Publikation bearbeitet worden sind und so Wiederholungen aufweisen, die mitunter durchaus "gleichförmig" wirken, macht das Buch noch eindringlicher und bewegender, als es jede künstlerische Arbeit vermocht hätte, so der erschütterte Koch, der lediglich ein Glossar mit schwedischen Titeln und Namen vermisst hat, die sich dem deutschen Leser nicht ohne weiteres erschließen, wie er anmerkt.
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Uangenehm plausibel
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