Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Portugiesischem übersetzt, herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Ines Koebel. Alvaro de Campos ist, wie Ricardo Reis vor ihm, an jenem legendären 8. März 1914 aus Pessoas Seele ans Licht getreten, als der Dichter in einem Zug die Triumph-Ode niederschrieb. Campos ist das Gegenstück eines selbstbewussten Männlichkeitsfanatikers, er will nicht ständig überlegen sein, und vielleicht macht ihn gerade das dem Leser sympathisch. Wichtiger aber ist, dass Campos die selbstgestellte Forderung Pessoas erfüllt, 'die moderne Kunst müsse mit der gesamten Schönheit der Gegenwart vibrieren, mit der ganzen Woge von Maschinen, Handel und Industrien'. Nirgendwo im Werk des großen portugiesischen Dichters rühren gemeinmenschliche Erfahrungen den Leser so stark an wie bei Alvaro de Campos, von dessen spätem Werk zahlreiche Querverbindungen zu den Niederschriften des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares im Buch der Unruhe bestehen. Die Neuübersetzung von Ines Koebel, die gegenüber der alten ein Drittel mehr Text enthält, ermöglicht einen neuen Blick auf die Figur, die neben Bernardo Soares Pessoas liebste war.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.10.2007
Andreas Dorschel ist ganz verzückt über Fernando Pessoa, sein dichterisches alter Ego Alvaro de Campos und den vorliegenden Band mit Gedichten des "verrückten Ingenieurs", wie Pessoa Campos liebevoll charakterisierte. Als moderner Zeitgenosse will Campos immer in Bewegung sein, ihn treibt "die Gier, gleichzeitig Reisender zu sein in allen Zügen", wie Dorschel Pessoa/Campos zitiert. Auf den ersten Blick beeindrucken vor allem die drei Oden, meint der Rezensent. Eine davon, der "Gruß an Walt Whitman", erinnert ihn in der Verwobenheit von Verehrung und Beschimpfung an Thomas Bernhard. Aber auch die zurückhaltenderen Gedichte der späteren Phase will Dorschel nicht unterschätzt wissen, sie geben ihm "vielleicht" sogar mehr zu denken. Sicher ist er sich dann wieder beim Lob für die Übersetzerin Ines Koebel, deren Arbeit hier "sehr glücklich" verlaufen sei.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








