Aus dem Katalanischen von Theres Moser. Sechs Erzählungen des jungen katalanischen Autors Jordi Punti, in denen sich die Protagonisten in Liebesangelegenheiten genau so idiotisch und unreif benehmen wie die meisten von uns. Ein Buch über Lust und Frust und große Gefühle. Der Leser lernt ganz unterschiedliche Personen kennen, die eins gemeinsam haben: Sie sind frustriert und enttäuscht von dem, was einmal die große Liebe sein oder werden sollte. Doch anstatt mit klarem Kopf zu handeln, führt ihr gefühlsgesteuertes Benehmen direkt in die Sackgasse.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.2007
Maria Holzmüller zeigt sich von den Erzählungen des katalanischen Autors Jordi Punti absolut begeistert, warnt aber davor, sich auf katalanische Regionalliteratur einzustellen. Denn die sechs in sich geschlossenen und dabei locker zusammenhängenden Geschichten, die sich allesamt um das Schalwerden der vermeintlich großen Liebe und um die Resignation vor der Mittelmäßigkeit des Lebens drehen, spielen an nicht näher bezeichneten großstädtischen Orten und sind in ihrer Problematik "universal", erklärt die Rezensentin. Ihr gefällt die distanzierte, dabei aber durchaus von Sympathie getragene Erzählhaltung Puntis, der bei aller Zurückhaltung mit seinen Texten seinen Figuren und den Lesern gleichermaßen "nahetritt", wie sie fasziniert feststellt.
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