Es sind erst wenige Wochen vergangen, seit die Weißen Frauen Staubfinger mit sich genommen haben. Meggie und ihre Eltern leben auf einem verlassenen Hof in den Hügeln östlich von Ombra. An diesem friedlichen Ort lässt sich fast vergessen, was auf der Nachtburg geschehen ist. Doch in der Dunkelheit, wenn Meggie am Fenster steht und auf Farid wartet, hört sie den Eichelhäher schreien. Und dann verschwindet ihr Vater mit dem Schwarzen Prinzen und dem Starken Mann im Wald, denn es muss alles getan werden, damit die Schatten über Ombra weichen ...
Eine begeisterte Leserin hat Teil drei von Cornelia Funkes "Tintenherz"-Trilogie in Rezensentin Kirsten Reinhardt gefunden. Zwar ist das Buch aus ihrer Sicht sprachlich eher simpel gestrickt, doch der "Einfallsreichtum der Autorin" bei der detailreichen Ausarbeitung ihrer Fantasie-Welt gleiche diese sprachliche Unbeholfenheit locker aus. Auch das Tempo, mit dem die 81 Kapitel über 800 Seiten preschen, fördert die atemlose Begeisterung der Rezensentin für diese Welt der Lesejunkies und Buchstabenaddicts. Zwischendurch versucht die Rezensentin immer wieder, durch Verweise auf Schwachstellen klaren Kritikerblick zu demonstrieren, etwa auf die Textschnipsel von anderen Autoren, die für sie unnötigerweise jedes Kapitel einleiten. Am Ende siegt klar Funkes Tintenkosmos über alle Kritikervernunft.
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