Die Autorin des Erfolgsbuches "Das andere Ende der Leine" untersucht in diesem spannenden Buch die Frage, ob und wie Hunde mit uns die gleichen Gefühle teilen. Die von der Forschung lange vernachlässigte Frage "Können Tiere fühlen?" wird hier auf gleichermaßen unterhaltsame wie wissenschaftliche Weise beantwortet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.09.2007
Das Buch selbst hält Ernst Horst für eine Promenadenmischung. Ganz sicher ist er sich nämlich nicht, ob er es hier mit einer wissenschaftlichen Arbeit oder doch mit einem eher emotional gefärbten Text aus dem Bereich weiblicher Subkultur zu tun hat. Horst beweist einigen Mut, indem er sich dennoch auf das Buch einlässt, auf seinen dem harmonischen Zusammenleben von Mensch und Hund gewidmeten verhaltenstherapeutischen Teil (mit "vielen Fallbeispielen"), aber auch auf die "mit Inbrunst" geschilderten Affären der Autorin mit ihren Vierbeinern. Soviel weiß der Rezensent am Ende: Die eingestreuten Geschichten über gestörte Hunde liest er nicht halb so gerne wie die durch aktuelle Forschung gestützten Ausführungen der fachlich geschulten Autorin über denkende Hunde.
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