Acht Jahre genügten, um Popgeschichte zu schreiben: 1962 feierten die vier Pilzköpfe aus Liverpool mit "Love me do" ihren ersten großen Erfolg, 1970 hatten sie sich derartig zerstritten, dass die wohl einflussreichste Band der Popgeschichte sich auflöste. Die unvergessliche Zeit dazwischen erweckt Peter Kempers Band zu neuem Leben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 14.08.2007
Sehr angetan ist Hans-Jürgen Linke von Peter Kemper erhellendem und ansprechendem Buch über die eigentlich "allgemein bekannten" Beatles. Ihm gefällt die unaufgeregte Art, mit der der Autor die Geschichte der Band erzählt, chronologisch, aber mit thematischen Exkursen. Dabei lobt er die soliden Recherchen Kempers und unterstreicht, dass er sich nicht in Details verliert, sondern einen guten Überblick bietet. Er bescheinigt ihm auch, hervorragend mit den technischen, textlichen und kompositorischen Details der Musik der Beatles vertraut zu sein und außerdem immer wieder geschickt ausgewählte Anekdoten einzustreuen. Außerdem hebt er hervor, dass Kemper neben Vorgeschichte und Anfängen der Beatles, der Zeit ihrer explodierenden Kreativität und großen Triumphe und dem zermürbenden Ende auch das lange Nachleben der Band würdigt.
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