Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Franziska Gräfin zu Reventlow

Wir sehen uns ins Auge, das Leben und ich

Tagebücher 1895-1910

Cover: Wir sehen uns ins Auge, das Leben und ich

Karl Stutz Verlag, Passau 2007
ISBN-10 3888492084
ISBN-13 9783888492082
Gebunden, 582 Seiten, 44,00 EUR

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Klappentext

Herausgegeben und kommentiert von Irene Weiser und Jürgen Gutsch.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.08.2007

Freudig begrüßt Rezensent Christian Mayer diese textkritische Ausgabe von Franziska zu Reventlows Tagebüchern der Jahre 1895 bis 1910. Der 600 Seiten starke Band offenbart für ihn eine andere Seite der Autorin als die hinlänglich bekannte. Im Vordergrund sieht er hier weniger die Reventlow als Mittelpunkt des turbulenten Lebens der Schwabinger Boheme als vielmehr die disziplinierte Überlebenskämpferin, die sich als Autorin, Übersetzerin und Gelegenheitsprostituierte durchschlägt und trotz ewiger Geldsorgen "Talent zu Selbstironie" beweist. Im Plauderton vorgetragene Schilderungen von Affären mit Künstlern und Schriftstellern sowie Trennungsgeschichten fehlen Mayer zufolge gleichwohl nicht. Vorgezeichnet scheint ihm bei Reventlow insbesondere der Dauerkonflikt der heutigen Alleinerziehenden, "die sich selbst verwirklichen müssen und zugleich perfekte Mutter sein wollen". Demgegenüber bemerkt er, dass Reventlows schriftstellerische Tätigkeit in den Eintragungen keine große Rolle spielt. Mit lobender Anerkennung bedenkt er auch die editorische Leistung und den Kommentar der Herausgeber Irene Weiser und Jürgen Gutsch.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren