Aus dem Schwedischen von Angelika Kutsch. Nora ist sauer. Ihre beste Freundin ist plötzlich immer öfter mit der Klassenschönsten Fanny zusammen. Das fällt auch Karin auf, die auf der untersten Stufe der Klassenhierarchie steht. Sie versucht sich der "verlassenen" Nora anzuschließen. Das ist Nora gar nicht recht, und deshalb sagt sie auch nicht nein, als die Klasse beschließt, der unbeliebten Karin auf der nächsten Fete so richtig eins auszuwischen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.08.2000
Hilde Elisabeth Menzel empfiehlt dieses "wichtige, aufrüttelnde" Buch sogar als Schullektüre. Durch den inneren Monolog der Protagonistin wird ihrer Ansicht nach eindrucksvoll der Konflikt geschildert, den Nora zwischen eigenen Ängsten und ihrem Gewissen verspürt. Denn die Geschichte erzählt auch von den tragischen Konsequenzen, die Noras stillschweigendes Einverständnis für die Demütigung der Außenseiterin Karin hat. Wichtig erscheint Menzel vor allem, dass die Autorin hier aufzeigt, wie wichtig das Vertrauen Noras zu ihrer Mutter hat, bei der sie schließlich auf Verständnis für ihre Lage trifft.
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