Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Konkretes und Irreales hätten sich ja schon immer gut ergänzt, hält Eugen Gomringer auf die Frage hin fest, wie sich 'konkrete Poesie' und 'Märchen' miteinander vereinbaren ließen: 'Konstellationen' seien komprimierte, zu Formeln kristallisierte Erfahrungen, und 'Märchen' seien eben kurze Erzählungen, leicht verständlich von der Sprache her und inhaltlich eine Mischung von ebenfalls verständlicher Erfahrung mit phantastischer Irrealität. Anselm Glück gehört zu der beinahe ausgestorbenen Spezies der zeichnenden Literaten oder umgekehrt der schreibenden Zeichner, wie sie im 19. Jahrhundert keine Seltenheit waren. In der Gegenwart ist diese Kunstform eine Seltenheit geworden. Glück wird aber seinem Namen gerecht und lässt sich von Strömungen, Zeitgeist und Inhaltsleere nicht beeindrucken. Er geht in seinem Werk einen eigenen Weg, der Umwege und Abweichungen zwar zwingend zulässt, aber dennoch ein gerader Weg ist. Rastlose Lethargie ist nun ein Buch, das minimalistische Zeichnungen zum Thema Haus mit Kurzprosatexten verbindet. Und schon in den Zeichnungen ist die Glücksche Spontaneität absolut spürbar, denn sie wirken ungekünstelt, unverbessert aufs Papier geworfen. Und so verhält es sich auch mit den Texten: er schreibt einfach, wie es ihm einfällt, obwohl hier sein Blick auf die Zeichnungen bzw. auf das Dahinter gerichtet ist: "Das Feuer sprang vom Boden auf und schwang sich im nu unters Dach. Die Zukunft löste sich in Rauch auf. Das Wasser trieb die Landschaft vor sich her. Schluchten bröckelten, und die Berge rückten staffelweise zusammen. Der Fluß durchbrach mehrere Seen und riß die Umgebung mit sich."
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








