Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Aus dem Englischen von Brigitte Stein. Man könnte behaupten, es sei ein Leichtes, über eine so schillernde Figur wie Truman Capote eine spannende Biografie zu verfassen. Ist es nicht. Obwohl oder gerade weil Capote ein so bewegtes Leben geführt hat. Der Ruhm nach "Kaltblütig" war unendlich - Capote gehörte nicht nur zum New Yorker Jetset, er war Jetset. Aber seine Abstürze waren ebenso maßlos: In den letzten Jahren vor seinem Tod versank er mehr und mehr in Depressionen, in Sucht und Larmoyanz. Zerrissen fühlte er sich schon als kleiner Junge. Seine Mutter war schön, glamourös - und eine unberechenbare Alkoholikerin, sein zur Hochstapelei neigender Vater in Trumans Kindheit kaum präsent. Und trotzdem muss er bereits von seinen Spielkameraden in Alabama als etwas sehr Einzigartiges wie Eigenartiges wahrgenommen worden sein, als einer, der zu verführen weiß, aber auch zu manipulieren.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 28.06.2007
Die vielen Druckfehler kann die hier rezensierende Schriftstellerin Eva Menasse dem Kein & Aber Verlag verzeihen, ist doch Gerald Clarkes davon befallene Biografie von Truman Capote insgesamt "sehr hilfreich". Hilfreich dabei, den Charakter des überaus begabten Schreiberlings und die ihm entgegengebrachte Verehrung nachzuvollziehen. Die hält Menasse für ein wenig übertrieben. "Der Ruhm, der Truman Capote vorauseilte, war meistens eine Spur größer als die Bücher, die ihn einlösen sollte." In ihrer Besprechung konzentriert sich die Rezensentin auf die Nacherzählung von Capotes Leben und dabei vor allem auf die Schattenseiten, sie schreibt über die Schwierigkeiten bei "Kaltblütig" und dem finalen Großprojekt des ultimativen Gesellschaftsromans, bei dem Capote sich völlig verzettelte. Offenbar hat ihr Clarkes Biografie gefallen und sie hat sie bis zum Ende gelesen.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








