Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 12.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Helmut G. Haasis

Den Hitler jag ich in die Luft

Der Attentäter Georg Elser. Eine Biographie

Rowohlt Verlag, Berlin 1999
ISBN-10 3871343714
ISBN-13 9783871343711
Gebunden, 272 Seiten, 20,35 EUR

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Klappentext

Am 9. April 1945 wurde der schwäbische Schreiner Georg Elser im KZ Dachau hingerichtet. Bis dahin suchte die Gestapo nach den "Hintermännern" des Attentats auf Hitler am 8.11.1939. Hitler und Himmler wollten nicht glauben, daß Elser allein gehandelt hatte; es mußte Drahtzieher geben. Es gab sie aber nicht ­ ein Umstand, der später auch die Historiker verwirrte: Ein Handwerker, der keiner politischen Gruppe angehörte, paßte in keine ideologische Schublade.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 14.10.1999

Wilhelm von Sternburg lobt Hellmut Haasis` Biografie über den Hitler-Attentäter Georg Elser als eine "akribische Untersuchung". Das könnte man auch als Kritik verstehen, so ist es aber nicht gemeint. Phantasie oder Inspiration ist Sternburgs Sache nicht. Für ihn schließt das Buch endlich eine Lücke in der Geschichtsschreibung, die sich viel um den konservativ-militärischen Widerstand gekümmert hat, aber viel zu wenig um den schwäbischen Schreiner Elser. Das Buch, so Sternburg, berichtet einfühlsam und lässt einem "stillen Helden Gerechtigkeit widerfahren". Das tut Sternburg in seiner Besprechung auch. Ein Manko der Rezension ist, dass Sternburg den Eindruck vermittelt, als handele es sich hierbei um die erste Elser-Biografie. Inwieweit sich dieses Buch von anderen über Georg Elser, die es ja schon gibt, absetzt oder hervorhebt, sagt Sternburg nicht.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren