Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Der weiße Fleck

Die Entdeckung des Kongo 1875-1908.

Cover: Der weiße Fleck

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2006
ISBN-10 3312003784
ISBN-13 9783312003785
Kartoniert, 167 Seiten, 15,90 EUR

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Klappentext

Herausgegeben von Thomas Ehrsam, Kurt Horlacher und Margrit Puhan. Mit einem Essay von Hans Christoph Buch. Noch im Jahr 1875 prangte auf den Weltkarten ein riesiger weißer Fleck - der Kongo, neben den Polarregionen das letzte noch unerforschte Gebiet der Erde. 1902 beschrieb Joseph Conrad es als "Herz der Finsternis", als mythischen Ort extremster Erfahrung. In den Jahren dazwischen bereisten Forscher und Abenteurer den Kongo. Einige ihrer eindrücklichsten Beobachtungen und Erlebnisse sind hier in Auszügen versammelt.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.06.2007

Fasziniert ist Rezensent Nico Bleutge von diesem Band, der Texte zur Geschichte der Entdeckung des Kongos im 19. Jahrhundert von verschiedenen Autoren der Zeit versammelt. Ohne den Kommentar von Hans Christian Buch wirkten die Reiseberichte, botanische Studien oder Konferenzprotokolle, die allesamt aus dem historischen Bestand der Museumsgesellschaft Zürich stammen, allzu disparat, so aber ergebe sich ein sprechendes Bild der Entdeckungsgeschichte des afrikanischen Landes, lobt der Rezensent. Befremdlich allerdings findet er es, dass Buch in seinem Einführungsessay ausgerechnet den "frischen Blick" der Autoren auf den fremden Kontinent besingt, denn Bleutge sieht hier überwiegend, mit raren Ausnahmen, die überhebliche Kolonialherrenperspektive und die Topoi des Exotismus vorherrschen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren