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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Gerhard Ringshausen

Widerstand und christlicher Glaube angesichts des Nationalszialismus

Lüneburger Theologische Beiträge

Cover: Widerstand und christlicher Glaube angesichts des Nationalszialismus

LIT Verlag, Berlin 2007
ISBN-10 382588306X
ISBN-13 9783825883065
Kartoniert, 511 Seiten, 39,90 EUR

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Klappentext

Die Evangelische Kirche steigerte ihre Dissidenz teilweise bis zum "Widerstand wider Willen", während der bürgerlich-militärische Widerstand vielfach von Christen getragen wurde. Deshalb fragt Ringshausen nach der Geschichte des kirchlichen Widerstehens und seinem distanzierten Verhältnis zum Widerstand. Für einzelne Personen erschließt er auf breiter Quellenbasis den Zusammenhang von christlichen Einstellungen und Widerstand, wobei die ganze Breite des bürgerlich-militärischen Widerstandes repräsentativ erfaßt wird. Dem Überblick über die Forschung zu Beginn entspricht eine systematische Analyse der Motivkonstellationen am Ende des Buches.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 13.06.2007

Hans Maier hat mit großem Interesse die zehn Porträts christlicher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus gelesen. Der Autor Gerhard Ringshausen geht der Frage nach, in welchem Verhältnis der Glaube zum Widerstand steht und stellt in seinen Einzel- und Gruppenporträts sowohl bekannte Persönlichkeiten wie Dietrich Bonhoeffer oder Carl Goerdeler, als auch weniger bekannte Nazi-Gegner wie etwa Ewald von Kleist-Schmenzin dar, erklärt der Rezensent. Der Autor, Theologe in Lüneburg, habe für sein Buch viele, zum Teil noch unbekannte Quellen ausgewertet und es gelinge ihm, spannend zu lesende und dabei durchaus erhellende Porträts zu schaffen, lobt der Rezensent. Und auch wenn Ringshausen es bei seinen Einzelbeobachtungen christlichen Widerstands belässt, weil er kein "evangelisches Martyrologium" verbreiten will, wie er schreibt, scheint es Maier doch wie ein "kleines Wunder", dass es dezidiert christlichen Widerstand gegen die sich gläubig gebenden Nazis gegeben hat und das scheint ihm sehr ermutigend.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 13.06.2007

Hans Maier hat mit großem Interesse die zehn Porträts christlicher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus gelesen. Der Autor Gerhard Ringshausen geht der Frage nach, in welchem Verhältnis der Glaube zum Widerstand steht und stellt in seinen Einzel- und Gruppenporträts sowohl bekannte Persönlichkeiten wie Dietrich Bonhoeffer oder Carl Goerdeler, als auch weniger bekannte Nazi-Gegner, wie etwa Ewald von Kleist-Schmenzin dar, erklärt der Rezensent. Der Autor, Theologe in Lüneburg, habe für sein Buch viele zum Teil noch unbekannte Quellen ausgewertet und es gelinge ihm, spannend zu lesende und dabei durchaus erhellende Porträts zu schaffen, lobt der Rezensent. Und auch wenn Ringshausen es bei seinen Einzelbeobachtungen christlichen Widerstands belässt, weil er kein "evangelisches Martyrologium" verbreiten will, wie er schreibt, scheint es Maier doch wie ein "kleines Wunder", dass es dezidiert christlichen Widerstand gegen die sich gläubig gebenden Nazis gegeben hat und das scheint ihm sehr ermutigend.

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11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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