Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Mario Bortolotto

Wagner der Dunkle

Cover: Wagner der Dunkle

Matthes und Seitz, Berlin 2007
ISBN-10 3882210214
ISBN-13 9783882210217
Gebunden, 460 Seiten, 39,80 EUR

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Klappentext

Richard Wagner ist seit über hundert Jahren auch der "Fall Wagner". Es ist noch immer unmöglich, über ihn zu schreiben, ohne auf Adornos "Versuch über Wagner" und dieses außerordentliche Pamphlet Nietzsches Bezug zu nehmen: Diese zwei entscheidenden Texte über das Phänomen Wagner verwirren noch immer die Karten der Kritik. Der italienische Musikphilosoph Mario Bortolotto nimmt mit "Wagner der Dunkle" die Herausforderung an und rechnet mit diesen beiden Texten ab, ebenso wie mit dem Wagnerismus und den Wagnerianern.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.06.2007

Dunkel, wirklich! Jens Malte Fischer tappt in diesem Buch herum, wie in einem überdimensionalen Zettelkasten. Was der Musikphilosoph Mario Bortolotto verzapft hat, steht für ihn in der Tradition einer raunend "Bildungsgeröll" um sich anhäufenden kulturwissenschaftlichen Literatur, die ihren Gegenstand nur noch weiter entrückt. Bortolotto, meint Fischer, gelingt das vorzüglich, indem er möglichst Unverständliches von sich gibt (den Übersetzer trifft nach Fischers Ansicht ausdrücklich keine Schuld!), uralte Gerüchte aufwärmt und alles ganz "ohne konzise Thesenentwicklung und Beweisführung", dafür garniert mit "drucktechnisch mäßigen", fehlerhaften Notenfaksimiles und wenig originellen musikalischen Analysen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren