Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
7 CDs mit 504 Minuten Laufzeit. Aus dem Französischen von Jörg Trobitius. Wer Alexandre Dumas als Autor historischer Abenteuerepen wie "Die drei Musketiere" und "Der Graf von Monte Christo" kennt, wird von diesem Buch gänzlich überrascht. Die Satire, halb Tiergeschichte, halb Seemannsgarn, steht als Solitär im umfangreichen Werk des vielgelesenen Schriftstellers. Dumas nimmt hier seine Zeit scharf aufs Korn und gönnt sich dabei selbst einen Auftritt als Romanfigur.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.07.2007
Kapitän Pamphile ist ein Pirat, aber der gemäßigten Sorte: Nicht mehr als ungefähr den Mehrwertsteuersatz verlangt er von den Kapitänen der Schiffe, denen er sich auf den Weltmeeren mit Waffengewalt in den Weg stellt. Erfunden hat diesen Kapitän, der überhaupt ein skrupelloser Lenker von Geldflüssen ist, der fleißige Schmöker-Verfasser Alexandre Dumas, dessen Durchbruch zum Bestsellerautor dieser Roman einst bedeutete. Gleichermaßen begeistert zeigt sich der Rezensent Wolfgang Schneider vom Roman selbst und der Hörbuch-Version. So lobt er Dumas' Roman - der allerdings ein wenig Anlaufzeit brauche - einerseits als "Lehrstück aus der Kulturgeschichte des europäischen Imperialismus". Aber auch die Lektürekünste des Sprechers Peter Matic findet der Rezensent famos. Nie überziehe dieser die Komik, die sich gerade dieser Trockenheit wegen umso wirksamer entwickle.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 25.05.2007
Rezensent Martin Z. Schröder nimmt mit Freude diese Hörspieladaption der zu seinem Bedauern hierzulande recht unbekannten Geschichte von Alexandre Dumas auf. "Kapitän Pamphile" ist - anders als Dumas' bekanntere "Feuilletonromane", wie Schröder sie nennt - eine Satire, in der Dumas "aus feinstem Seemannsgarn überaus elegant gewebte Sätze" spinnt. Am meisten beeindruckt ihn aber die Stimmgewalt des Sprechers Peter Matic. Der hat soviel "Schärfe" und ein derartiges Volumen, dass man ihn an der heimischen Stereoanlage richtiggehend aussteuern muss.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








