Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Klaus Ferentschiks Buch ist eine Einführung in die 'Pataphysik', die "Wissenschaft von den imaginären Lösungen". Die 'Pataphysik' ist ein absurdistisches Philosophie- und Wissenschafts-Konzept, das eine oftmals parodistische Antwort auf Theoriebildungen und Methoden moderner Wissenschaft bietet. Als Wissenschaft von der Vorstellungskraft, der sich die Menschheit bereits seit Urzeiten bedient, erfindet sie unter umgekehrten Vorzeichen ein Paralleluniversum, das an die Stelle der bekannten Welt treten könnte. Die 'Pataphysik' entfaltete besonders in Frankreich eine enorme Wirkung. Zu ihren Mitgliedern zähl(t)en u. a. Raymond Queneau, Boris Vian, Jacques Prevert, Eugene Ionesco, Michel Leiris, Georges Perec, Italo Calvino, Julio Cortazar, Marcel Duchamp, Max Ernst, M. C. Escher, Joan Miro, Man Ray, die Marx-Brothers, Luis Bunuel, Louis Malle, Jean Baudrillard, Umberto Eco und Dario Fo.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 28.04.2007
Rezensent Wolfgang Müller stellt dieses "gediegene" und seinem Eindruck zufolge "mit großer Liebe gemachte" Buch in der schönen Rubrik "Bücher für Randgruppen" vor und ist voll des Lobes. Das fängt schon mit der äußeren Erscheinung der Edition an, deren Papierqualität und Schriftbild sein Rezensentenherz höher schlagen lassen. Aber auch die komplexe Wissenschaft der Pataphysik, zu deren Anhängern seinen Informationen zufolge so unterschiedliche Köpfe wie Boris Vian und Umberto Eco zählen, beglückt den Rezensenten sichtlich. Angesichts des Begründers dieser Gattung, als der von Müller Alfred Jarry genannt wird, wundert nicht, dass die Pataphysik nicht zum offiziellen Kanon der Wissenschaften zählt. Müller zufolge ist die Lektüre der verschiedenen Manifeste , Porträts, Bild- und Textdokumente zur Phänomenologie dieses "absurden Paralleluniversums" ein reines und in deutscher Sprache längst fälliges Lesevergnügen.
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