Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Englischen von Reiner Pfleiderer. Illustriert von D.M. Cornish. Nur ein totes Monster ist ein gutes Monster! Der Waisenjunge Rosamund lebt in einer Welt, die von Ungeheuern bedroht wird. Als er die Chance bekommt, sich den Laternenanzündern anzuschließen, beginnt eine gefährliche Irrfahrt. Zum Glück begegnet er der legendären Monsterjägerin Europa, deren Mut er bewundert. Doch allmählich kommen ihm Zweifel: Haben wirklich alle Monster nur Böses im Sinn? Und die Menschen nur Gutes? Der erste Band einer spannenden Trilogie über Monster und Menschen in einer aufregenden fremden Welt.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 24.03.2007
Rezensentin Angelika Ohland verleiht diesem Monsterroman das Prädikat "Fantasy höchster Güte". Sie findet ihn nicht nur gut geschrieben und in höchstem Masse spannend, sondern auch die Kunstwelt ausgesprochen staunenswert, die dieser Autor für seine Geschichte vom unglücklichen Jungen, dem Monster und einer ausweglosen Kindheit erdachte - eine Kunstwelt, die zu ihrer Begeisterung in einem 70seitigen Anhang auch noch durch Glossar und Landkarten beglaubigt wird. Im Zentrum steht ihrer Beschreibung zufolge Rosamund, ein Waisenjunge mit Mädchennamen, der durch die Begegnung mit einem Monster zu der Frage gelangt, "ob wirklich immer Monster böse und die Menschen gut sind". Bei der Beantwortung dieser Frage hat der junge australische Schriftsteller aus Sicht der Rezensentin große Erfindungsgabe bewiesen. Auch, dass er seine fantastische Geschichte trotzdem auf den Boden der Wirklichkeit verankert, ist aus Ohlands Sicht ein Qualitätsmerkmal.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








