Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Elke Seefried

Reich und Stände

Ideen und Wirken des deutschen politischen Exils in Österreich 1933-1938

Cover: Reich und Stände

Droste Verlag, Düsseldorf 2006
ISBN-10 3770052781
ISBN-13 9783770052783
Gebunden, 594 Seiten, 69,80 EUR

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Klappentext

Österreich diente zwischen 1933 und 1938 als Refugium für deutsche Emigranten. Die katholische und konservative Emigration fand im "Ständestaat" eine kongeniale Operationsbasis vor. Reich und Stände dienten als programmatische Integrationsklammern für die kurzzeitige Zusammenarbeit von katholisch-konservativen und konservativ-revolutionären Emigranten. Weil sich die Ideen zum Teil mit österreichischen konservativen Denkmustern vermengten, gelang es mehreren politischen Emigranten, in der publizistischen Landschaft des "Ständestaates" eine bedeutsame Rolle zu spielen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.03.2007

Konservative und katholische Emigranten aus dem Dritten Reich wählten bevorzugt das konservative Österreich als Ort ihres Exils. Viele von ihnen suchten dabei die Nähe zur Politik, ja, strebten sogar nach Einfluss auf die Entwicklung des politischen Systems. Die Vorstellungen reichten dabei von einer Wiederherstellung des Heiligen Römischen Reichs bis zur Wiedereinsetzung des Habsburgischen Herrschergeschlechts. Freilich war die  Gruppe der Emigranten nicht einheitlich. Manche der einstigen NSDAP-Renegaten suchten beim sich abzeichnenden Erfolg Hitlers die Versöhnung mit dem Nazi-Regime. Der Rezensent Franz-Josef Kos beschränkt sich weitgehend aufs Referat, stellt am Ende aber fest, dass die Autorin mit diesem Band eine "wichtige Lücke in der Forschung" schließt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren