Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bernd Cailloux

german writing

Erzählungen

Cover: german writing

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006
ISBN-10 3518124811
ISBN-13 9783518124819
Kartoniert, 141 Seiten, 8,00 EUR

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Klappentext

Neun Erzählungen. Sie interessieren sich für das Schriftstellerleben? Wollen wissen, was jenseits des Schreibtisches sonst so passiert? Was es heißt, in einer Fußballkneipe nach seinem Beruf gefragt zu werden, sich als deutscher Gastautor unvermutet in einer Basketballhalle vor fünftausend Brasilianerinnen wiederzufinden oder als Ein-Satz-Schauspieler in einem Hollywoodfilm? Und wie es ist, vorm Nachtpostschalter Schlange zu stehen, um eine Story in letzter Minute zu einem lukrativen Wettbewerb zu schicken, und plötzlich vor und hinter sich Gesichter von Kollegen zu erblicken ...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 26.02.2007

Christoph Bartmann findet es eigentlich unverständlich und ungerecht, dass ein Autor wie Bernd Cailloux im literarischen Leben so wenig wahrgenommen wird, wertet es aber immerhin als gutes Zeichen, dass diese vielleicht als Gelegenheitstexte entstandenen Erzählungen einer Veröffentlichung für wert gefunden wurden. Die Texte seien zwar keineswegs "weltbewegend", dafür sei die Darstellungsweise einfach berückend, schwärmt der Rezensent. Cailloux erzählt aus dem beschwerlichen und ärmlichen Autorenleben, und er tut das ohne jede Larmoyanz und mit einer Portion Witz und Ironie, lobt Bartmann. Insbesondere eine Erzählung über die Mitwirkung in einem Hollywood-Film als Statist hat den Rezensenten wegen seiner Coolness und der unbeeindruckten Selbstironie sehr eingenommen.

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