Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wiglaf Droste (Hrsg.), Vincent Klink (Hrsg.)

Häuptling Eigener Herd

Heft 26. Wir schnallen den Gürtel weiter

Cover: Häuptling Eigener Herd

Edition Vincent Klink, Stuttgart 2006
ISBN-10 3927350249
ISBN-13 9783927350243
Gebunden, 133 Seiten, 14,90 EUR

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Klappentext

In Band 26 geht es um die Wurst: Tom Wolf porträtiert den Entdecker des Wurstgiftes, German Neundorfer erzählt von der Hausschlachtung in Herrnsdorf, und Ingo Malcher testet todesmutig englische Frühstückswürstchen. Außerdem dechriffriert Claudia Aldenhoven die Liste der Zusatzstoffe, während Thomas Vilgis vom Warmschroten schwärmt. Dass Wurst albern macht, beweisen u.a. Achim Szymanski und Rüdiger Kind. Nur Wolfgang Kretschmer ist Wurst wurscht - ihn trieb es in fränkische Klosterküchen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.01.2007

Bestens unterhalten hat sich Michael Maar bei der Lektüre von Vincent Klinks und Wiglaf Drostes neuem Heft "Häuptling Eigener Herd". Er schätzt das Werk als "kulinarische Kampfschrift", die zum Besten gehöre, was der Viktualienmarkt der Fachzeitschriften zu bieten habe. Die vorliegende dem Thema Wurst gewidmete Ausgabe zeichnet sich für ihn durch eine gelungene Mischung aus komischen und ernsten Beiträgen aus. Neben einer sechs Seiten langen Liste "Die Wurst in Literatur und Filmkunst" findet er darin unter anderem "mutige Recherchen" über englische Würstchen, eine Abhandlung über die Phosphor-Chemie des Muskelspiels und einen Beitrag über Zusatzstoffe in Würsten. Besonders gefallen haben Maar die Zeichnungen von Nikolaus Heidelbach, die er als "lässig, nonchalant, obszön und komisch" lobt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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