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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Iris Wenderholm

Bild und Berührung

Skulptur und Malerei auf dem Altar der italienischen Frührenaissance. Dissertation

Cover: Bild und Berührung

Deutscher Kunstverlag, München 2006
ISBN-10 3422066071
ISBN-13 9783422066076
Gebunden, 304 Seiten, 58,00 EUR

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Klappentext

Im Kirchenraum der italienischen Frührenaissance treten Skulptur und Malerei in ein spannungsvolles Wechselspiel. Mit ihrem besonderen mimetischen Anspruch und im Rückgriff auf ältere Bildformulare setzen intermediäre Altarbilder neue Bedeutungspotentiale des religiösen Bildes frei: Durch Kombination von polychrom gefasster, lebensgroßer und taktil erfahrbarer Skulptur mit flachgemaltem Hintergrund werden Bild und Betrachterrealität miteinander verknüpft. Werke von Luca Signorelli und Francesco di Giorgio Martini, Filippino Lippi und Benedetto da Maiano sowie Francesco Botticini und Antonio Rossellino geben Einsichten in die mediale Bildpraxis des Quattrocento vor dem paragone, dem Wettstreit der Künste. Im Mittelpunkt stehen neben der Materialikonografie und -ästhetik Fragen nach Funktion und Wirkung von Skulptur und Malerei im Kirchenraum.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2007

Eine "grundlegende Studie" über die Altäre der italienischen Frührenaissance" erblickt Rezensent Niklas Maak in dieser Dissertation, die Iris Wendelholm vorgelegt hat. Er schätzt, wie er in der FAZ am Sonntag schreibt, das Werk als wissenschaftlich anspruchsvoll, aber gleichwohl fesselnd. Auf jeden Fall zählt er es zu den wenigen Publikation in der unübersehbaren Flut von Kunstbüchern, die eine Lektüre wirklich lohnen. Es gelingt der Autorin in seinen Augen, die ungeheure Lebendigkeit der religiösen Szenen auf den Reliefbildern des Quattrocento zu verdeutlichen, die die Menschen damals in Erstaunen versetzten und faszinierten. Die Wirkung dieser höchst real anmutenden Werke auf die zeitgenössischen Betrachter scheint Maak vergleichbar mit der von großen Kinofilmen heute.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.01.2007

Iris Wenderholms Studie über Altarbilder der italienischen Frührenaissance hat Rezensentin Jeanette Kohl rundum überzeugt. Die Analysen der sogenannten intermediären, also Gemälde und Skulpturen verbindenden Altarbilder unter wirkungsästhetischen und kunsttheoretischen Prämissen findet sie profund und überaus aufschlussreich. Besonders hebt sie die Ausführungen über das Altarbilds des Heiligen Leonhards aus dem toskanischen Lucca hervor. Sie bescheinigt der Autorin, die zentrale Bedeutung der Plastik im religiösen Bereich in der italienischen Frührenaissance vor Augen zu führen und materielle wie mediale Topoi und Paradigmen zu herauszuarbeiten. Dabei wird das italienische Quattrocento für Kohl als eine "faszinierende Zeit bildmedialer Experimente und doppelbödiger Inszenierungsformen" verständlich.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.01.2007

Iris Wenderholms Studie über Altarbilder der italienischen Frührenaissance hat Rezensentin Jeanette Kohl rundum überzeugt. Die Analysen der sogenannten intermediären, also Gemälde und Skulpturen verbindenden Altarbilder unter wirkungsästhetischen und kunsttheoretischen Prämissen findet sie profund und überaus aufschlussreich. Besonders hebt sie die Ausführungen über das Altarbilds des Heiligen Leonhard aus dem toskanischen Lucca hervor. Sie bescheinigt der Autorin, die zentrale Bedeutung der Plastik im religiösen Bereich in der italienischen Frührenaissance vor Augen zu führen und materielle wie mediale Topoi und Paradigmen herauszuarbeiten. Dabei wird das italienische Quattrocento für Kohl als eine "faszinierende Zeit bildmedialer Experimente und doppelbödiger Inszenierungsformen" verständlich.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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