Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Herausgegeben von Wolfgang Menzel nach Vorarbeiten von Reinhard Tgahrt. Mit dem vorliegenden Band erscheint nun der erste Teil der Aufsätze Lehmanns; sie werden damit seit langem zum ersten Mal wieder zugänglich. "Bewegliche Ordnung", "Dichtung als Dasein" und "Kunst des Gedichts" lauten die Titel dieser Aufsätze, mit denen der bedeutende Dichter und Erzähler in den beiden Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg Aufmerksamkeit erzielte. Lehmanns Essays, so Theodor W. Adorno, bleiben "nirgends bei einer beschränkten, sei es auch noch so tiefen Aussage stehen", sondern sie erinnern sich "an den Doppelcharakter einer jeden". Der vorliegende Band enthält, thematisch gegliedert, den Großteil des seit den dreißiger Jahren bis zum Tod des Autors 1968 entstandenen essayistischen Werks.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.01.2007
Der Rezensent Harald Hartung freut sich aufrichtig darüber, dass der Naturlyriker Wilhelm Lehmann, einst als Antipode zu Gottfried Benn gehandelt, allmählich aus der Versenkung aufsteigt. Tatsächlich weisen die vorliegenden, im Rahmen einer achtbändigen Gesamtausgabe erschienenen Essays Lehmann als "einen der wichtigsten Exponenten der lyrischen Moderne" aus. Wie der Rezensent erklärt, steht die "schaffende und erschaffende Natur" im Mittelpunkt von Lehmanns poetologischen Überlegungen, jedoch immer in engster Bindung zum Mythos, den Lehmann als "in das Gegenständliche oder rein Sinnliche versunkene Sprache selbst" (Zitat Lehmann) begreift. So manches in diesen Essays dürfte dem heutigen Geist zuwiderlaufen, doch sieht der Rezensent darin eher einen Anlass, Heutiges zu überdenken. Von Lehmann, der selbst von einer Verwandtschaft zwischen Gedicht und Kritik ausging, ist "noch immer zu lernen", so das beschwingte Fazit des Rezensenten.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








