Nach einem Umzug findet Martin neue Freunde und lernt deren Religion kennen, das Judentum. David und Mirjam helfen Martin, vieles zu verstehen: Wieso es in der jüdischen Welt schon das Jahr 5768 ist, weshalb man sich in einer Synagoge den Kopf bedeckt oder warum Gummibärchen nicht koscher sind. Schließlich entdeckt Martin Spuren jüdischer Geschichte und Gegenwart bei uns und im Land Israel.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.12.2006
Mit Interesse und Sympathie hat Rezensent Matthias Drobinski dieses Jugendbuch von Michael Landgraf über das Judentum gelesen, auch wenn ihm die Rahmenhandlung ein wenig zu konstruiert erscheint: Martin freundet sich mit seinem neuen Mitschüler David an, der so schön oft Besuch von der hübschen Miriam aus Haifa bekommt. Die beantwortet ihm ihn Briefen fleißig alle Fragen zum jüdischen Glauben und Leben. Hier scheint dem Rezensenten zwar ein wenig zu sehr der Religionspädagoge in Landgraf durch, aber, das betont der Rezensent, immerhin einer, der sehr gut erzählen kann.
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