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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Johannes B. Kunz

Die Eidechsen des Amadou

Die Entstehung von Krieg und Frieden in Cote d'Ivoire

Cover: Die Eidechsen des Amadou

LIT Verlag, Wien 2006
ISBN-10 3825894878
ISBN-13 9783825894870
Kartoniert, 312 Seiten, 30,00 EUR

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Klappentext

Die vorliegende Studie des Konflikts in Cote d'Ivoire beruht zum Teil auf den persönlichen Beobachtungen des Autors. Sie untersucht die Entstehung des Bürgerkriegs in Bezug auf die geschichtlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ursachen und stellt diese in den Zusammenhang mit den Veränderungen, die durch das Eindringen neuer regionsfremder Mächte in Westafrika als Folge der vergrösserten Nachfrage nach Ressourcen und der wachsenden geopolitischen Bedeutung Afrikas entstanden sind. Eine Westfälische Ordnung für diese Region wird als Möglichkeit für deren Befriedung erachtet.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 25.11.2006

Wer wirklich begreifen wolle, was in diesem Land geschieht, dem legt Rezensent "ach" diese "brillante" Studie ans Herz, zu der es aus seiner Sicht in deutschsprachigen Raum kein Pendant gibt. "Alemannisch nüchtern" gehe darin Johannes Kunz, der frühere Schweizer Botschafter in Abidjan, die Aufgabe an, das ehemalige "französische Schaufenster" in Afrika jenseits des medialen Lärms zu betrachten und zu analysieren. Kühl und mit dem "Sachverstand eines Politologen" lege er die Motive politischer Akteure, Krisen und Konflikte dar. Sein Sachverstand durchdringe auch die Oberflächen der Propaganda. Wenn er auch nicht auf alle Fragen eine Antwort hat, setzt Johannes Kunz die Krise offenbar prägnant und informativ ins Licht.

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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 25.11.2006

Wer wirklich begreifen wolle, was in diesem Land geschieht, dem legt Rezensent "ach" diese "brillante" Studie ans Herz, zu der es aus seiner Sicht im deutschsprachigen Raum kein Pendant gibt. "Alemannisch nüchtern" gehe darin Johannes Kunz, der frühere Schweizer Botschafter in Abidjan, die Aufgabe an, das ehemalige "französische Schaufenster" in Afrika jenseits des medialen Lärms zu betrachten und zu analysieren. Kühl und mit dem "Sachverstand eines Politologen" lege er die Motive politischer Akteure, Krisen und Konflikte dar. Sein Sachverstand durchdringe auch die Oberflächen der Propaganda. Wenn er auch nicht auf alle Fragen eine Antwort hat, so setzt Johannes Kunz die Krise offenbar doch prägnant und informativ ins Licht.

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