Aus dem Polnischen von Paulina Schulz. Der Kriminalrat, der seine Freizeit am liebsten in Wirtshäusern und Bordellen verbringt, ermittelt den Fall eines Serienmörders, der seine Opfer nach geschichtlichem Vorbild richtet: An bestimmten Tagen inszeniert er Morde, die sich in Breslau im Lauf der Geschichte ereignet haben, noch einmal, und das auf grausige Weise.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.11.2006
Zwar bedauert die Rezensentin Marta Kijowska, dass der in Polen ausgesprochen erfolgreiche Krimiautor Marek Krajewski hierzuland, zum Teil aufgrund von verlegerischen Versäumnissen nicht den verdienten Erfolg hat. Mit seinem neuen Buch, das den ihrer Einschätzung zu allem Überfluss noch den unglücklichen Titel "Der Kalenderblattmörder" trägt, wird sie allerdings selbst nicht allzu glücklich. Das liegt nach ihrer Meinung vor allem daran, dass der Autor zuviel will. Sowohl die Geschichte der Stadt Breslau als auch die Gegenwart der Vorkriegszeit sollen hier zu ihrem Recht kommen. Die Dramaturgie leide hier unter der ja eigentlich spannenden "Verknüpfung von Detektivarbeit und Geschichtserkundung", was zur Folge hat, dass es Kijowska ziemlich mühselig findet, der Handlung zu folgen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.11.2006
Zwar bedauert die Rezensentin Marta Kijowska, dass der in Polen ausgesprochen erfolgreiche Krimiautor Marek Krajewski hierzuland, zum Teil aufgrund von verlegerischen Versäumnissen, nicht den verdienten Erfolg hat. Mit seinem neuen Buch, das den ihrer Einschätzung zu allem Überfluss noch unglücklichen Titel "Der Kalenderblattmörder" trägt, wird sie allerdings selbst nicht allzu glücklich. Das liegt nach ihrer Meinung vor allem daran, dass der Autor zuviel will. Sowohl die Geschichte der Stadt Breslau als auch die Gegenwart der Vorkriegszeit sollen hier zu ihrem Recht kommen. Die Dramaturgie leide hier unter der ja eigentlich spannenden "Verknüpfung von Detektivarbeit und Geschichtserkundung", was zur Folge hat, dass es Kijowska ziemlich mühselig findet, der Handlung zu folgen.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…