Bücherschau der Woche
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Cotta's Kulinarischer Almanach Nr. 14
Alltag und Feste
Klappentext
Herausgegeben von Erwin Seitz. Mit meist zweifarbigen Illustrationen von Isabel Klett. Zwischen kulinarischem Alltag und Fest, zwischen Imbiss, Business-Lunch und Gourmet-Tempel bewegen sich die neuen Beiträge unseres Jahrbuchs. Auch diesmal gibt es engagierte Beiträge und ein paar kritische Blicke zur kulinarischen Entwicklung in unserem Land. Natürlich ist die Szene in Berlin wichtig: Wir schauen dort in Imbisslokale und Lounges, steuern aber ebenso einige feine Rezepte aus der Hochküche der Hauptstadt bei. Hannelore Schlaffer fragt, ob die Unterscheidung zwischen Alltag und Fest heute nicht eingeebnet ist. Katja Mutschelknaus begreift den Kaffeeklatsch in München, Aachen und Dresden als Fest. Michael Frank entdeckt in Wien die Festkultur und ein altes Sonntagsessen: die Rindssuppe.
Und wir reisen um die Welt: Alexander Smoltzcyk berichtet über die alltägliche Küche der Kardinäle in Rom, Sven Berggötz über den Business-Lunch in New York, Antje S. Bonhage erzählt farbig vom Geschäftsessen im boomenden Peking. Ein Weinseminar wird getestet, verführerisch über den Rauch einer guten Zigarre nachgedacht. Und Denis Scheck reist mit spitzer Feder an einen Ort, der virtuell ist und zugleich unser aller Kindheitsparadies:"Speis und Trank in Entenhausen" ist sein großes Thema.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.2006
Durchwachsen scheint Rezensent Jürgen Dollase "Cotta's Kulinarischer Almanach Nr. 14", der sich diesmal dem Thema "Alltag und Feste" widmet. Neben Beiträgen, denen er sein Lob nicht versagen will, stehen solche, die ihm sichtlich missfallen. Niklas Maaks Aufsatz über die Innenarchitektur von Restaurants etwa fällt in die erste Kategorie, ebenso Hannelore Schlaffers Klage über die gegenwärtige Nivellierung zwischen Alltag und Fest. Besonders gefallen haben ihn Denis Schecks Reportage über "Speis und Trank in Entenhausen" und Alexander Smoltzcyks Bericht über die alltägliche Küche im Vatikan. Die meisten anderen Beiträge aus dem Reiseteil findet er dagegen ärgerlich und klischeehaft. Auch am Soßenlexikon von David Wagner lässt er kein gutes Haar. Dem persönlichen Anliegen Dollases, der Verbesserung der kulinarischen Kultur, wird der Band seines Erachtens insgesamt nicht immer gerecht.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








