Rezensentin Astrid Geisler findet diese Studie einer Forschungsgruppe der Universität Greifswald "lesenswert", da hier konkret nach den Aktivitäten von acht NDP-Lokalpolitikern gefragt werde, die in Stadtparlamenten und Kreistagen sitzen. Auch das Ergebnis, dass diese Politiker eigentlich wenig täten, es eine rechtsextrenme Kommunalpolitik also nicht gäbe, die Abgeordneten sich aber gut in Szene zu setzen verstünden, findet die Rezensentin aufschlussreich. Enttäuscht gibt sie allerdings zu Protokoll, dass die Studie kaum auf die Rolle der außerparlamentarischen Neonazi-Kameradschaften eingehe, die großen Einfluss auf die Arbeit der Rechtsextremen in Mecklenburg-Vorpommern hätten. Dies empfiehlt die Rezensentin daher als Stoff einer Nachfolgestudie, die sie den Forschern ans Herz legt.
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