Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

John Batelle

Die Suche

Geschäftsleben und Kultur im Banne von Google & Co

Cover: Die Suche

Börsenmedien, Kulmbach 2006
ISBN-10 3938350113
ISBN-13 9783938350119
Gebunden, 360 Seiten, 29,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Egbert Neumüller. Was wollen wir? Geht es nach John Battelle, dem Gründer des Industry Standard, dann könnte ein Unternehmen, das diese Frage beantwortet, sowohl die größten Geheimnisse der Welt als auch die menschliche Natur entschlüsseln. Seit einigen Jahren gibt es ein Unternehmen, das sich genau damit beschäftigt: Google. Obwohl Google sich dem Suchmaschinengeschäft erst deutlich später als beispielsweise Yahoo, Altavista oder Lycos zuwandte, gelang es dem Unternehmen radikal neue Ansätze erfolgreich einzuführen und zum Platzhirsch der Branche aufzusteigen. Dabei definierte Google gewissermaßen nebenbei den Begriff der Suche und etliche Marketingstrategien vollkommen neu, überlebte den Crash der Internetblase und platzierte das vermutlich Aufsehen erregendste IPO in der Geschichte des Silicon Valley. In "Die Suche" liefert John Battelle aber nicht nur ein Protokoll der Google-Erfolgsstory. Die Suche ist auch eine Abhandlung über Geschichte, Gegenwart und Zukunft moderner Suchtechnologien und den stetig wachsenden Einfluss, den diese auf die unterschiedlichsten Bereiche Marketing, Werbung, Stellensuche, Bürgerrechte und vieles mehr.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 29.07.2006

Als "profunde Analyse über die Zukunft der Suchtechnologien" lobt Rezensent Tarik Ahmia das Buch des Mitbegründers der Zeitschrift "Wired", dessen Buch ihn auch durch "kenntnisreiche" Ausführungen über den wachsenden Einfluss dieser Technologie in der Gegenwart überzeugen konnte. Aus seiner Sicht benutzt der Autor die "Google-Story" als "Vehikel", um den wachsenden Einfluss der Internetsuche sowie ihre kulturellen Auswirkungen aufzuzeigen und zu analysieren. Trotzdem kommen Ahmia zufolge auch Google-Bewertungen und -Betrachtungen nicht zu kurz. Sein Fazit: Google verdient genug Geld, um "nicht böse" sein zu müssen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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