Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jan M. Piskorski

Vertreibung und deutsch-polnische Geschichte

Eine Streitschrift

Cover: Vertreibung und deutsch-polnische Geschichte

fibre Verlag, Osnabrück 2005
ISBN-10 3929759969
ISBN-13 9783929759969
Kartoniert, 180 Seiten, 14,80 EUR

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Klappentext

Befinden sich die deutsch-polnischen Beziehungen wegen der divergenten Geschichts- und Erinnerungspolitik in beiden Ländern gegenwärtig in einer tiefen Krise? Indiz dafür ist die Zuspitzung der Diskussion um das geplante "Zentrum gegen Vertreibungen" und die "Preußische Treuhand" in Polen, die in einer Sejm-Resolution über Reparationsforderungen an Deutschland kulminierte, aber auch eine Akzentverschiebung der jüngsten deutschen Debatten auf die deutschen Opfer des Zweiten Welkrieges. Der Autor der vorliegenden, im Original 2004 erschienenen Streitschrift betont auch die Chancen einer solchen Diskussion, die beide Seiten zu einer Beschäftigung mit ihrer eigenen Geschichte führen kann. Im Mittelpunkt des Rekurses auf die deutsch-polnische Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg stehen Aussiedlung und Vertreibung.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.07.2006

Beifall spendet Matthias Stickler dieser Kritik an dem vom Bund der Vertriebenen (BdV) initiierten "Zentrum gegen Vertreibungen", die Jan Piskorskis Band übt. Piskorskis Ablehnung des BdV-Projekts kann Stickler gut nachvollziehen, zumal die Forderung der "Preußischen Treuhand" nach finanziellem Ausgleich für die materiellen Verluste der deutschen Vertriebenen nicht gerade als vertrauensbildende Maßnahme zu werten ist. Stickler attestiert dem Autor, die polnische Sicht nüchtern darzustellen und so einen fruchtbaren Beitrag zum wechselseitigen Dialog zu leisten. Dabei hält er dem Autor zu Gute, auch Fakten zu nennen, die von der polnischen Seite gerne ignoriert werden.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren