Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Gamal al-Ghitani

Pyramiden

Eine literarische Expedition

Cover: Pyramiden

C. H. Beck Verlag, München 2006
ISBN-10 3406542042
ISBN-13 9783406542046
Gebunden, 119 Seiten, 12,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Ein junger Scheich reist nach Kairo, um seinem Lehrer einen genauen Bericht über die Pyramiden zu liefern. Aber auch nach jahrelanger Erkundung bleiben sie ihm ein Rätsel, und er verharrt in Kairo. Da hört er von einem Manuskript, in dem angeblich das Rätsel der Pyramiden gelüftet wird. Er wird Buchhändler, der jeden Kunden respektvoll behandelt und die Kinder freundlich belehrt, denn er weiß nicht, in welcher Gestalt der Überbringer des Manuskriptes in Kairo erscheinen wird. Dies ist eine von 14 Geschichten, in denen sich der ägyptische Schriftsteller Gamal al-Ghitani, der sich seit Jahrzehnten mit den Pyramiden befasst, dem Geheimnis dieser einmaligen Bauten nähert. Ganz unterschiedlich, quer durch die Zeiten und in wechselnder Form, behandelt er sein Thema, wobei die Texte immer kürzer werden, bis nur noch drei Worte dastehen...

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Gamal al-Ghitani - eine Leseprobe bei C.H. Beck!

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 22.07.2006

Enttäuscht äußert sich Rezensent Stefan Weidner über diesen Band mit Geschichten Gamal al-Ghitanis, gerade weil er den Autor zu den wichtigsten Literaten Ägyptens zählt. Doch von der Klasse der Romane "Seini Barakat" oder "Das Buch der Schicksale" spürt Weidner bei diesen kurzen, mit der Faszination der Pyramiden spielenden Geschichten nichts. Besonders bedauert er die Abwesenheit von al-Ghitanis Witz, der seine früheren Werke prägte. Er hält dem Autor vor, sich allzu sehr seiner Faszination für die Pyramiden hinzugeben, die sich in leer laufenden Fragen wie "Was verbirgt sich hinter der äußeren Gestalt..." erschöpfe. Allenfalls lässt er das Werk als eine "schillernde Seifenblase" durchgehen, die bei näherer Betrachtung platzt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren