Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschahn. Jedes Frühjahr treffen sich die Mitglieder der Sippe der Kinaar, einer der größten Krähenfamilien Nordamerikas, auf ihrem Versammlungsbaum, um Neuigkeiten auszutauschen, sich die alten Mythen zu erzählen und die jährliche Wanderung zu feiern. Es ist das wichtigste Ereignis des Jahres, auf das sich alle schon lange vorher freuen. Doch dieses Mal scheint alles schief zu gehen. Erst sorgt der junge Kyp mit seiner unüberlegten und gefährlichen Racheaktion für Aufregung, weil er sich nicht an die Gesetze und Bräuche hält. Nur mit Mühe kann Kalum, der Entscheider der Sippe, die Gemüter beruhigen. Doch kaum ist dieses Problem gelöst, kündigt sich auch schon die nächste Katastrophe an. Jetzt schwebt die gesamte Familie in Lebensgefahr ...
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.07.2006
Viel Lob spendet Rezensentin Annette Zerpner dieser Geschichte um eine große Krähensippe, die einerseits einiges über das tatsächliche Leben von Krähen auszusagen scheint, die den Tieren andererseits aber so viele menschliche Züge verleiht, dass eine Identifikation für die lesenden Kinder möglich werde. Zerpner stellt den jungen Kyp vor, der im Mittelpunkt der Erzählung steht, und macht auch mit pittoresken Nebenfiguren der Erzählung bekannt. Es geht um Mythenbildung, um gesellschaftliche Verhältnisse und die Rollen, die junge ehrgeizige Krähen darin einnehmen können. Auch eine Katastrophe wird in Aussicht gestellt. Das ein wenig konstruierte Ende und die etwas überkandidelte Rahmenkonstruktion haben der Rezensentin das Lesevergnügen letztlich nicht verderben können.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








