Kais Opa ist seit ca. 100 Jahren Geheimagent. Und genauso schaut er auch aus, als er seinem Enkel eröffnet, dass er mit der Luxemburgischen Nationalmannschaft die WM gewinnen will. Als Spieler. Und Kai soll ihn trainieren. Kai ist 10 Jahre alt und hat von Fußball keine Ahnung. Dass Kai damit einen Auftrag übernommen hat, in dem er die eigentliche Hauptfigur ist, ahnte er erst, als er dem geheimen König begegnet. Wird Kai den Fluch lösen können, der seit Jahrhunderten auf der königlichen Familie ruht? Wird Kai die Prophezeihungen des Nostradamus entschlüsseln und Opa von seinem ärgsten Feind befreien können?
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.06.2006
Die Rezensentin Anja Knabenhans ist schwer angetan von der Geschichte, die Zoran Drvenkar und Gregor Tessnow erzählen. Wie es kurz vor der WM nicht anders sein darf, geht es um Fußball. Das Thema wird auf eine ziemlich phantastische die Gesetze der Wahrscheinlichkeit außer Kraft setzende Art und Weise aufbereitet. Doch weder die häufigen Ortswechsel noch der komplizierte und sich auch sehr dynamisch entwickelnde Plot führen dazu, dass der Leser sich nicht mehr auskennt, versichert Knabenhans. Drvenkar und Tessnow gelinge es, dass man sich mit dem 12-jährigen Protagonisten identifiziert und seinen Blick auf die rätselhafte Welt, die ihn umgibt, teilt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.05.2006
"Einfach nur kichernd" hat Rezensentin Monika Osberghaus nach eigenem Bekunden die 300 Seiten dieses Buchs gelesen, in dem Zoran Drvenkar und Gregor Tessnow eine etwas komplizierte Geschichte erzählen - es geht um Nostradamus, die luxemburgische Nationalmannschaft und einen Opa als Geheimwaffe. Aber dies, versichert Osberghaus, tun die Autoren so geschickt und sympathisch, dass zumindest sie nie die Lust verlor, dem Geschehen zu folgen. Dankbar nimmt sie auch auf, dass die Autoren Drvenkar und Tessnow beweisen, dass man durchaus das Bedürfnis nach Markanz und Männlichkeit im Kinderbuch erfüllen kann, ohne so laut wie die "Wilden Fußballkerle" daherzukommen. Nämlich "knackig" und "wunderschön albern".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…