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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Ulf Stark

Ein Sommer mit Percy und Buffalo Bill

(Ab 9 Jahren)

Cover: Ein Sommer mit Percy und Buffalo Bill

Carlsen Verlag, Hamburg 2006
ISBN-10 3551554250
ISBN-13 9783551554253
Gebunden, 240 Seiten, 12,50 EUR

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Klappentext

Illustriert von Heike Herold. Aus dem Schwedischen von Birgitta Kicherer. Endlich Ferien! Ulf und Percy können es gar nicht erwarten, die Schule hinter sich zu lassen. Also rennen sie mitten im Abschiedslied davon - hinein in den Sommer! Bei Ulf soll es am nächsten Tag losgehen, zu den Großeltern in die Schären. Percy hat noch nichts vor, dafür aber eine prima Idee. Ulf und er sollen endlich Blutsbrüder werden. Dass man seinem Blutsbruder in die Ferien folgen darf, erfährt Ulf erst hinterher. Also kommt Percy mit und nicht nur die Geschichten über Buffalo Bill, sondern vor allem Percys verrückte Einfälle machen jeden Tag zu einem Abenteuer - für ihn und damit auch für Ulf.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 01.11.2006

In den Augen der Rezensentin Andrea Lüthi hat dieses Buch das Zeug zu einer ausgesprochen "vergnüglichen Lektüre", die neben reichlich "Slapstick" auch wehmütige Momente enthält. Das Thema, dass sowohl den zehnjährigen Ulf als auch seinen Großvater beschäftigt, ist Liebeskummer. In Anbetracht dieser immer aktuellen und immer traurigen Thematik ist der "heiter-lockere Erzählton", unterstützt von Heike Herolds fröhlichen Illustrationen, hochwillkommen bei der Rezensentin. Lüthi jedenfalls scheint sehr angetan von den Wendungen der Geschichte und gibt in ihrer Besprechung nicht wenige Anekdoten zum Besten.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.07.2006

Dem Rezensent Wilfried von Bredow bereitet Ulf Starks neuer Roman über den 10-jährigen Ulf gute Laune, obwohl ihn einige der schriftstellerischen Kunstgriffe stören - etwa, dass der Autor seinem Protagonisten des öfteren Sätze in den Mund legt, die unglaubwürdig altklug sind. Zudem macht er es sich nach Meinung des Rezensenten mit der karikaturenhaften Überzeichnung von Figuren zu leicht. Doch dafür stimmt sein Erzählsound an anderer Stelle, besonders bei den "burschikos-lakonischen Dialogen." Zudem gelingt dem Autor nach Bredows Meinung ein recht ungewöhnliches Kunststück: "einerseits leicht und luftig" zu sein, auf der anderen Seite "Liebesleid und skandinavischen Protestantismus" glaubwürdig zu inszenieren.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 02.06.2006

Ein "unvergessliches Sommerbuch"! Rezensent Siggi Seuss mochte diese mit "feinfühligem Humor" geschriebene Geschichte, obwohl deren Handlung gar nicht neu sei. Die Darstellung der kindlichen Ferienwelt ist aber einzigartig, meint Seuss, da Ulf Stark die Erlebnisse aus seiner eigenen Kindheit in Skandinavien mit Produkten seiner reichen Fantasie anfüllt. Allmählich lernt der Leser die Eltern, Großeltern und den älteren Bruder kennen, alle geschildert mit dem leicht spöttischen Blick des sich noch gut erinnernden Erwachsenen. Wichtiger für den zehnjährigen Protagonisten Ulf aber sind seine Sommerfreunde, Pia und sein Blutsbruder Percy. Wichtig für den guten Eindruck des Rezensenten sind dagegen auch die mit leichter Hand gezeichneten Illustrationen von Heike Herold und die gewitzte Übersetzung von Birgitta Kicherer.

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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 18.05.2006

Höchst entzückt ist Hilde Elisabeth Menzel von dem schlitzohrigen und dabei durchaus anziehenden Percy, der Hauptfigur in Ulf Starks neuem Jugendroman. Er nötigt seinen Blutsbruder Ulf, ihn mit zu seinem Großvater in die Ferien zu nehmen, wo er überraschenderweise sogar den brummigen alten Mann für sich gewinnt, fasst die Rezensentin zusammen. Genauso lässt auch sie sich von dem Charme Percys einnehmen und zeigt sich ganz gerührt davon, wie er durch seine offenherzige Art eine "Bereicherung" für Ulf und seine Familie wird.

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